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Murderous Pursuits ist das nächste Multiplayer-Mörderfest der Entwickler von The Ship: Remasted

Die Entwickler von The Ship: Remasted, Blazing Griffin, versuchen sich an einem abgewandelten Ansatz ihrer “Mordparty“-Formel. Heute kündigten sie Murderous Pursuits an, ein Spiel über die Jagd auf andere Spieler (und das Gejagtwerden von ihnen). Darin schleicht ihr euch an Opfer an, indem ihr so tut, als wärt ihr einer der herumschwirrenden KI-Charaktere, fast wie in den alten Mehrspielermodi aus Assassin’s Creed, nur ohne das alberne Herumspringen. Der Release erfolgt im März.

Was diesmal neu ist? Nun, zunächst mal bewegen wir uns auf einem fliegenden Schiff voller Zeitreisender aus einer alternativen viktorianischen Realität.

Hier der Ansatz:

“In einer alternativen viktorianischen Ära, in der Zeitreisen alltäglich sind und die Oberschicht den Himmel in ausgeklügelten Schiffen durchquert, hat ein geheimnisvoller, als Mr. X bekannter Wohltäter ein skrupelloses Katz-und-Maus-Spiel vorbereitet.“

Wie in vorherigen Versionen von The Ship wird jedem Teilnehmer eine Zielperson zum Verfolgen und Töten zugeteilt. Natürlich ist euch ebenfalls jemand auf den Fersen, weshalb ihr ständig auf der Suche nach eurer Beute seid und gleichzeitig darauf achtet, wer sich verdächtig benimmt. Während eine dem Spielgeschehen unterstellte KI schon immer Teil davon war, scheint sie in Murderous Pursuits eine deutlich größere Rolle einzunehmen. Es wirkt ein wenig wie eine schicke 3D-Version des lokalen Multiplayer-Spiels Hidden in Plain Sight.

Um mit der Verkleidung durchzukommen, lassen sich “Vignetten“ nutzen, “spezielle Schauplätze, bei denen Charaktere in der Nähe an einer Vielzahl intellektueller Aktivitäten teilnehmen können, etwa Kunstbetrachtung“. Ich würde annehmen, dass diese von einem ähnlichen System in Spy Party inspiriert sind, in dem man sich ebenfalls als NPC ausgeben muss. Es würde gut hierher passen und könnte genau das sein, was das The-Ship-Konzept bräuchte, um sich von “ziemlich gut“ zu “exzellent“ zu steigern.

Andererseits bin ich etwas besorgt, dass die Entwickler zu viele Kapitel aus dem Assassin’s-Creed-Buch zitieren, da die Pressemitteilung “Leuchtbomben und Konter“ erwähnt. Derlei Spezialfähigkeiten waren der Untergang für Assassin’s Creeds Mehrspielermodus, also kann ich nur hoffen, dass die Fertigkeiten hier weniger mächtig ausfallen.

Je nach Sichtweise könnte man Murderous Pursuits als fünftes The-Ship-Spiel ansehen. Ein kurzer Abriss:

“Es begann als Half-Life-2-Mod im Jahr 2004 und entwickelte sich zu einem vollwertigen kommerziellen Release mit Singleplayer-Kampagne im Jahr 2006. Entwickler Outerlight veröffentlichte das Hollywood-thematische Sequel Bloody Good Time und musste dann schließen. Blazing Griffin schnappte sich 2011 die Rechte an The Ship und bemühte sich um Crowdfunding für eine Fortsetzung, bekam von den angesetzten 128.000 Pfund allerdings nur 18.000 zusammen.“

Ohne weitere Mittel wurde aus The Ship: Remasted nur ein Remake. Mir gefällt die Vorstellung, dass jedes Ship-artige Spiel eine Art von Multiversum umfasst, in denen Geschehnisse stets in ähnlicher Weise verlaufen. Um Bioshock (leicht abgewandelt) zu zitieren: “Es gibt immer ein Schiff. Es gibt immer einen Kerl namens X. Es gibt immer eine verdächtige Lady, die sich mit einer Bratpfanne von hinten anschleicht“.

Murderous Pursuits erscheint im März bei Steam.

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