Mit diesem Benchmark erfahrt ihr, wie Final Fantasy 15 auf eurem PC läuft

Es hat lange gedauert, aber die erweiterte, aufpolierte und mit Mods bestückbare PC-Version des Anime-Boyband-Roadtrips namens Final Fantasy 15 ist fast da. Die einzig verbliebene Frage lautet: “Wie gut läuft es auf meinem PC?“.

Also, hypothetischer Fragesteller, ich habe gute Nachrichten: Square war so freundlich, ein Benchmark-Tool für das Spiel zu veröffentlichen, mit dem ihr ein paar Szenen auf eurem PC beäugen könnt und eine Einschätzung bekommt, ob ihr Details oder Auflösung zugunsten einer flüssigen Darstellung reduzieren solltet.

Mein Ergebnis war großteils zu erwarten. Der Punktzahl zufolge schubse ich fünf Prozent weniger Frames als der übliche Desktop-PC mit Geforce-1070-Karte herum. Da ich jedoch an einem Laptop sitze, ist das ein recht gutes Resultat mit Blick auf beständige 75 bis 80 FPS in einer 1080p-Auflösung und Standard-Detailstufe. Eine himmelweite Verbesserung gegenüber der wechselhaften Konsolen-Performance.

Es schadet nicht, dass das Spiel in Bewegung entzückend aussieht, und der Beschwörungszauber gegen Ende des Benchmarks ist besonders spektakulär in einer soliden Bildrate. Es dauerte ewig, bis wir diesen Punkt erreichten, doch offensichtlich hat Squeenix ernsthaften Aufwand in die Portierung investiert.

Inzwischen kann ich es kaum abwarten, die PC-Umsetzung in die Finger zu bekommen. Im Launch-Zeitraum spielte ich ein wenig die PS4-Version, versenkte aber nie so viel Zeit darin, wie ich gern gewollt hätte. In der Zwischenzeit ist das Spiel ordentlich in die Breite gegangen: mit Überarbeitungen schwächerer Abschnitte der Hauptgeschichte, neuen DLC-Nebengeschichten, einer Koop-Möglichkeit und sogar ein paar spielverändernden Features. All das ist samt und sonders in der PC-Fassung enthalten.

Obwohl einige Leute dem Monster-Truck-artigen Off-Road-Fahrzeug gegenüber enthusiastisch waren, das Square mit einem Patch nachlieferte, ist die größte Ergänzung die Möglichkeit, zwischen allen vier Party-Mitgliedern zu wechseln. Zum Release steuerte man einzig den traurig dreinblickenden Prinz Noctis, aber nun könnt ihr die Option freischalten, die anderen drei zu kontrollieren und ihre charakteristischen Fertigkeiten im Kampf zu nutzen.

Auch wenn ich es vor dem Löschen des Benchmarks zum Einsparen wertvollen SSD-Speichers nicht selbst ausprobierte, kam mir zu Ohren, man könne den Benchmark kaputt machen, indem man auf die Pfeil- und andere Tasten hämmert, sobald Noctis und seine Crew das Auto verlassen und zu Fuß losziehen. Ihr übernehmt so teilweise die Kontrolle über den Charakter und könnt semi-frei herumwandern. Aus gänzlicher Absicht hingegen unterstützt der Benchmark Nvidia Ansel, falls ihr ein paar Schnappschüsse festhalten wollt.

Ihr findet das eigentliche Programm hier und hier eine Übersicht, wie ihr im Vergleich mit Spielern ähnlicher Hardware-Ausstattung abschneidet. Die PC-Version von Final Fantasy 15 erscheint am 6. März zum überraschend vernünftigen Preis von 50 Euro. Sie ist gleichauf mit der Royal-Edition, die in Bälde für die Konsolen folgt.

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