80er-Teen-Abenteuer Crossing Souls hat eine großzügige Demo und erscheint kommende Woche

Beim Thema schwarmfinanzierter Indie-Spiele ist Geduld eine oftmals belohnende Tugend. Nachdem es 2014 Geld bei Kickstarter sammelte, hielten wir unsere wachsamen Augen lange Zeit auf Crossing Souls, und es sieht genauso verlockend aus wie eh und je. Nach einem langwierigen Entwicklungszyklus erscheint das Spiel in der kommenden Woche am 13. Februar. Um Skeptiker in die Welt von Filmen inspirierter Achtziger-Nostalgie zu locken, hat Entwickler Fourattic eine großzügig dimensionierte Demo bei Steam und GOG veröffentlicht.

Die Crossing-Souls-Demo vergeudet keine Zeit beim Zerstreuen jeglicher Annahme, es könnte sich um die Abbildung der realen Welt handeln. Das sind die Achtziger, wie sie Zurück in die Zukunft zeigte, im Stil von Earthbound, wo in jedem Haus in den Vororten ein überlebensgroßer Charakter wohnt. Und die Welt potenziell in den Untergang stürzende Superwissenschaft gehört für einige zur normalen Lebensgestaltung.

Es ist eine Welt voller Abenteuer, in der Wälder von riesigen Ratten überrannt sind, Spinnen die Größe kleiner Hunde annehmen und es nichts Ungewöhnliches ist, wenn Kleinkinder ein Jetpack und/oder eine Laserpistole besitzen. Ihr spielt fünf Kids, die über ein magisches Arfefakt stolpern, das wenig überraschend auch das Ziel eines zwirbelbärtigen Schurken und seiner Lakaien ist. Ein Großteil der Demo dreht sich darum, die Gruppe zu sammeln und ihre Fähigkeiten zu erlernen, bevor man zwischen den Party-Mitgliedern wechseln darf.

Wenn die Demo einen Ansatz für Spitzfindigkeiten liefert (abgesehen vom großen Cliffhanger), dann das “Fließend, aber trotzdem eine Zweitsprache“-Gefühl des Skripts, das ich zuletzt in Iconoclasts erlebte. Verständlich, da Fourattic ein kleines spanisches Studio ist, doch es schwächt den Achtziger-Teen-Abenteuer-Vibe ein bisschen. Außerdem führen die Protagonisten in der Startphase vielleicht etwas zu viele Dialoge, womit man allerdings leben kann, da das Spiel zu diesem Punkt noch seine Charaktere etablieren möchte.

Auch wenn die Demo nach dem Tutorial-Segment ein wenig abgeschnitten endet, solltet ihr sie ausprobieren. Der Kampf läuft simpel ab, unterliegt jedoch einem befriedigenden Rhythmus. Die Sprites sind liebreizend und obwohl ich denke, dass die handgezeichneten Zwischensequenzen ein paar zusätzliche Animations-Frames vertragen könnten, sind sie ein angenehmer Tempowechsel. Mein Interesse ist geweckt und ich warte ungeduldig darauf, bald die finale Version zu spielen.

Ihr findet die Demo bei Steam und GOG, während die Vollversion in der nächsten Woche erscheint. Wie gesagt, am 13. Februar ist es so weit.

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