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Robocraft springt auf den Battle-Royale-Zug

Playerunknown’s Battlegrounds muss für einiges geradestehen. Der explosive Aufstieg kompetitiver Sandbox-Shooter hat das Angesicht des Mehrspieler-Gamings in unvergleichlichem Ausmaß verändert. Unzählige Studios wollen aus dem neuen großen Ding Kapital schlagen und eine frische Zielgruppe aus Millionen Spielern einfangen. Traurigerweise sehen viele dieser Nachrüstungen und hastig gefertigten Titel einfach fade aus und tun wenig, um sich abzuheben. Lasst mich bei dem hier dennoch ausreden. Nachdem ich Freejams Vorhaben studierte, die Fahrzeugbaubasten-Shooter-Mischung Robocraft ins Battle-Royale-Template einzufassen, glaube ich, dass sie etwas Interessantes in der Hand haben könnten.

Die Grundregeln folgen dem Battle-Royale-Standard. 100 Spieler kommen rein, nur einer wieder raus, wobei die Karte diesmal in Hinblick auf Fahrzeugkämpfe gestaltet wurde. Sie ist 64 Quadratkilometer groß und ausgestattet mit einer Vielfalt an Feuerschutz liefernden Gebäuden.

Nach dem Match-Beginn in einem zerbrechlichen kleinen Buggy mit nicht mehr als einer Laserkanone zur Verteidigung besteht euer erstes Ziel darin, eine stillgelegte Maschine an einem der vielen Spawn-Punkte zu finden. Jedes Fahrzeug wird von den Spielern in der normalen Version von Robocraft handerstellt und von den Entwicklern betreut. Nicht alle Vehikel sind gleich. Sie unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich der in sechs unterschiedlichen Qualitätsstufen vorliegenden Komponenten, sondern auch durch eine Vielzahl verschiedener Typen.

Panzer, Helikopter, zweibeinige Mechs, Spinnenbots, Jets und mehr sind verfügbar und zum Durchqueren unterschiedlicher Terrainbeschaffenheit imstande – je nach Konstruktion, woraus sich einige interessante Taktiken ergeben dürften. Da man in der Praxis zur Wahl eines vorerstellten Fahrzeugs gezwungen wird, sollte dies das Problem des Originals umschiffen, in dem eine Handvoll Designs übermäßig beliebt war, besonders auf höheren Stufen.

Wie im normalen Robocraft ist der Schaden lokal und mehrstufig, wobei jeder Block und jede Waffe einen eigenen Grundheitspool besitzt. Es gibt keine Instant-Kill-Headshots. Die Fahrzeuge halten stand, bis sie einen kritischen Prozentsatz ihrer allgemeinen Masse eingebüßt haben. Anders als in der normalen Version erleidet ihr keinen Reparaturschaden. Wenn ihr also ein Bein verliert und euch mit Müh und Not über das Schlachtfeld schleppt, ist die einzige wirkliche Option das Opfern ein paar wertvoller Sekunden zur Rettung eures Start-Buggys und zum Auffinden eines neuen Gefährts. Für eine Solositzung mag das etwas chaotisch klingen, aber Gruppenbegegnungen könnten sich auf eine Mechwarrior-ähnliche Art als interessant erweisen, mit Taktiken je nach Gruppenzusammensetzung.

Die Produktion von Robocraft Royale liegt in frühen Zügen und die Entwickler weisen es offiziell als experimentelles Projekt aus, ohne Zusage, dass daraus jemals ein fertiges Produkt wird oder es ewig lange in Betrieb bleibt. Dennoch ist es schön, das Konzept mit einem frischen Drall zu erleben, dazu noch einem, der auf einer bekannten und fähigen Engine basiert. Für den Alpha-Test von Robocraft Royale könnt ihr euch hier anmelden. Das Original-Robocraft ist hier kostenlos spielbar.

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