Swery wagt nächsten Monat einen neuen Crowdfunding-Anlauf mit dem Katzen-RPG The Good Life

Katze yohoho

Hidetaka “Swery65“ Suehiro wagt im März einen erneuten Anlauf mit seinem Katzen-RPG The Good Life, diesmal bei Kickstarter. Der am ehesten für Deadly Premonition und D4 bekannte Querkopf zog im vergangenen September vor die versammelte Fig-Menge und wollte ihr 1,5 Millionen Dollar aus dem Kreuz leiern. Kein allzu kleines Sümmchen für Crowdfunding-Verhältnisse, besonders wenn man Swerys frühere Werke und ihre Wirkung kennt. So brillant Deadly Premonition auf seine krude Art sein mag – man braucht schon eine Weile, mit der Twin-Peaks-Hommage warm zu werden.

Grundlegend anderes würde ich auch von The Good Life nicht erwarten, einem Spiel, in dem man eine verschuldete Fotografin bei Tag und eine Katze bei Nacht spielt (jupp, ein und dasselbe Lebewesen). In einem Örtchen namens Rainy Woods klärt sie einen Mord auf, verdient Geld mit Schnappschüssen und interagiert mit den kauzigen Bewohnern. So jedenfalls Swerys Entwurf.

Die Kampagne erzielte nicht den erwünschten Erfolg und spielte etwas mehr als ein Drittel der angepeilten Geldmenge ein. Dennoch versicherte Swery kurz vor deren Ende, dass er keinesfalls gewillt ist, einfach alles hinzuschmeißen. “Ich ziehe das bis zum Ende durch“, hieß es damals.

Und er hat Wort gehalten. In den vergangenen Monaten muss einiges passiert sein (abgesehen von einer Menge Alkohol, wenn man Swery bei Twitter folgt). Auf jeden Fall etwas, das seine Auffassung stärkte, bei Kickstarter mehr Erfolg zu haben. Am 26. März soll eine entsprechende Kampagne an den Start gehen.

“Es herrschte Unklarheit, was für eine Art von Spiel The Good Life genau ist“, bedauerte Swery. “Eine Menge Menschen verlor zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich das Interesse an dem Spiel.“

Inzwischen, so heißt es in Swerys Ankündigung, habe man den ursprünglichen Crowdfunding-Auftritt genügend analysiert und herausgearbeitet, was dabei schiefging. Bei Kickstarter soll es schließlich besser laufen. Bis dahin bleibt nicht viel mehr, als ihm und seinem Team von White Owls alles nur erdenklich Gute zu wünschen.

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