Fortnite Battle Royale freut sich über 3,4 Millionen gleichzeitige Spieler

Heute ist nicht nur Freitag und damit ein paar Stunden vor Cool, sondern auch Zeit für große Zahlen. Jeder liebt große Zahlen, also kriegt ihr eine: 3,4 Millionen. Das ist die Menge gleichzeitiger Spieler von Fortnite Battle Royale, die Entwickler Epic für das vergangene Wochenende meldet. Alle glücklich und zufrieden, alle ballern und lachen und hocken ausgelassen in Tarnbüschen. Bis auf die Fans des normalen Fortnite, die hatten unter dem Ansturm zu leiden.

Laut dem aktuellen Blog-Eintrag verursachten die Massen “sechs verschiedene Vorfälle zwischen Samstag und Sonntag mit einer Mischung aus teilweisen und kompletten Betriebsstörungen für Fortnite“. Eine Menge technischer Begriffe erklärt in einem recht detaillierten Postmortem, was genau mit den Servern passierte, wieso das aufsehenerregend ist und was Epic in Zukunft dagegen zu unternehmen gedenkt.

Der Punkt an der Sache: Viele Leute spielen den Battle-Royale-Modus. Sie könnten auch die Battle-Royale-Modi anderer Titel spielen, aber sie wollen diesen hier. Wer kann es ihnen verübeln? Epic Games kam damit genau zur richtigen Zeit um die Ecke, vor vier Monaten nämlich, als der Hype um Playerunknown’s Battlegrounds in absurde Regionen abdriftete. Während sich niemand so recht für das Fortnite-Hauptspiel interessiert (und noch weniger für Epics Paragon, das im April vom Netz geht), war der Jeder-gegen-jeden-Zusatz für viele verlockend. Abgesehen davon, dass man dem Studio einen felsenfesten Technik-Support zugestehen darf. Wenn etwas passiert, ist Epic in der Regel schnell zur Stelle und um eine direkte Kommunikation bemüht.

Nun lassen sich die 3,4 Millionen gleichzeitigen Spieler ins Verhältnis setzen zu PUBG, das sich laut Steamcharts einer Höchstmarke von 3,2 Millionen allein bei Steam rühmt. Zum einen kostet Fortnite Battle Royale nicht die für PUBG veranschlagten 30 Euro, sondern ist komplett kostenlos spielbar, womit die Wahrscheinlichkeit steigt, dass die Leute “einfach mal reingucken“. Gibt ja nichts zu verlieren, abgesehen von ein wenig Freizeit.

Zum anderen ist es auch für die PS4 verfügbar, im Gegensatz zu PUBG, und damit für eine mehr als 70 Millionen Mal verbreitete Konsole. Dennoch soll das hier nicht den Erfolg von Fortnite schmälern, das in den vergangenen Monaten einem stetigen Wachstum unterlag.

Nachdem das mit etwas Verzögerung erschienene Update am letzten Wochenende eine Minigun implementierte, ist inzwischen bereits Patch 2.4.2. erschienen – und damit der Modus “Schießtest 1“. Epic möchte in diesem Rahmen die Waffenmechaniken testen und ihr könnt ihnen dabei helfen.

Außerdem steht ein Event zum Valentinstag nächste Woche an, in dem ihr unter anderem neue Skins und eine goldene Armbrust erhaltet.

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