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Kingdom Come Deliverance: Komplettlösung, Tipps und Tricks

Man muss schon sagen, Kingdom Come Deliverance ist kein Rollenspiel aus der üblichen Quest-Klopper-Kiste. Gut, eine gewisse spielerische Schärfe war zu erwarten, schließlich wurde Entwickler Warhorse nicht müde, es als “RPG mit Dungeons, aber ohne Dragons“ zu vermarkten. Und dennoch ist der Einstieg in das zu Teilen simulationslastige Rollenspiel kein einfacher oder übermäßig intuitiver. Erklärungen sind rar gesät und dringend nötig, wenn man nicht alles ausprobieren und selbst herausfinden möchte. Selten nimmt ein Quest-Pfeil die Lösung vorweg, das Speichersystem ist sehr eigen und das Spiel an einigen Stellen zickiger und deutlich weniger entgegenkommend als die Fantasy-vernarrte Konkurrenz.

Warhorses um Authentizität bemühtes Abbild des mittelalterlichen Zentraleuropas bedarf deutlich mehr Input vonseiten des Spielers, weshalb es keine schlechte Idee ist, einen Guide mit Lösungen für die Quests parat zu haben. Genau auf dem seid ihr gerade gelandet. Im Inhaltsverzeichnis unterhalb findet ihr die Quests mit den verschiedenen Lösungswegen und Möglichkeiten, die sich ergeben (soweit möglich, alle Verzweigungen kann man nur schwer herausarbeiten). Darunter sind ein paar allgemeine Tipps und Erklärungen aufgelistet, wie ihr schneller den Einstieg bewältigt und in der Mittelalterwelt Fuß fasst.

Hauptquests

Kingdom Come Deliverance: Unerwarteter Besuch

Kingdom Come Deliverance: Auf der Flucht

Kingdom Come Deliverance: Heimkehr

Kingdom Come Deliverance: Das Erwachen

Kingdom Come Deliverance: Ohne Fleiß kein Preis

Kingdom Come Deliverance: Wachdienst

Kingdom Come Deliverance: Jagdfieber

Kingdom Come Deliverance: Möge die Jagd beginnen

Kingdom Come Deliverance: Rotschopf in der Klemme

Kingdom Come Deliverance: Die Wege des Herrn

Kingdom Come Deliverance: Auf der Fährte

Kingdom Come Deliverance: Mein Freund Timmy

Kingdom Come Deliverance: Schlangennest

Kingdom Come Deliverance: Feuertaufe

Kingdom Come Deliverance: Fragen und Antworten

Kingdom Come Deliverance: Alles, was glitzert

Kingdom Come Deliverance: Unter Feinden

Kingdom Come Deliverance: Pfad der Erleuchtung

Kingdom Come Deliverance: Nadel im Heuhaufen

Kingdom Come Deliverance: Die Würfel sind gefallen

Kingdom Come Deliverance: Rache

Kingdom Come Deliverance: Vom Regen in die Traufe

Kingdom Come Deliverance: Nächtlicher Überfall

Kingdom Come Deliverance: Belagerung

Kingdom Come Deliverance: Genie und Wahnsinn

Kingdom Come Deliverance: Kalter Stahl und hitzige Gemüter

Kingdom Come Deliverance: Familienbande

Kingdom Come Deliverance: Ehrenwort

Kingdom Come Deliverance: Epilog

Aktivitäten

Kingdom Come Deliverance: Aktivitäten und wie ihr sie abschließt

Nebenquests

Kingdom Come Deliverance: Der ehrbare Dieb

Kingdom Come Deliverance: Mächtiger als das Schwert

Kingdom Come Deliverance: Liebeswerben

Kingdom Come Deliverance: Tanz mit dem Teufel

Kingdom Come Deliverance: Zu Diensten, meine Herrin

Kingdom Come Deliverance: Sprachbarriere

Kingdom Come Deliverance: Im siebten Himmel

Kingdom Come Deliverance: Der Schatz

Kingdom Come Deliverance: Das ausgebüxte Pferd

Kingdom Come Deliverance: Wasser oder Scheiße

Kingdom Come Deliverance: Zähe Liebe

Kingdom Come Deliverance: Waldenser

Kingdom Come Deliverance: Kleider machen Leute

Kingdom Come Deliverance: Räuberbaron

Kingdom Come Deliverance: Wunder dieser Welt

Kingdom Come Deliverance: Ein Freund in der Not…

Kingdom Come Deliverance: … ist ein Freund bis zum Tod

Kingdom Come Deliverance: Eine kostspielige Schlägerei

Kingdom Come Deliverance: In Gottes Hand

Kingdom Come Deliverance: Ein Mann Gottes

Kingdom Come Deliverance: Ein Stück Heiligkeit

Kingdom Come Deliverance: Der Ruf der Nachtigallen

Kingdom Come Deliverance: Maskerade

Kingdom Come Deliverance: Die Seuche

Kingdom Come Deliverance: Jungfer in Nöten

Kingdom Come Deliverance: Steinschlag

Kingdom Come Deliverance: Letzter Wille / Unkraut

Kingdom Come Deliverance: Das neue Herbarium

Kingdom Come Deliverance: Das Rennen

Kingdom Come Deliverance: Talmberger Pferderennen

Kingdom Come Deliverance: Wenn alle Stricke reißen

Kingdom Come Deliverance: Verrußt

Kingdom Come Deliverance: Schaf im Wolfspelz

Kingdom Come Deliverance: Ruheloser Geist

Kingdom Come Deliverance: Weiberjagd

Kingdom Come Deliverance: Eiserne Reserve

Kingdom Come Deliverance: Stein zu Gold

Kingdom Come Deliverance: Galgenbrüder

Kingdom Come Deliverance: Unter Tage

Kingdom Come Deliverance: Der Verseschmied

Kingdom Come Deliverance: Täglich grüßt das Klosterleben

Allgemeine Tipps und Hilfen

Kingdom Come Deliverance: Schloss knacken und Dietriche

Ganz generell: Verabschiedet euch von der Vorstellung, hier einen lockeren Fantasy-Spielplatz zu erleben. Das ist Kingdom Come Deliverance nicht. Einfache Dinge wie eine Reise von Punkt A nach B können nicht nur Zeit und Nerven, sondern auch den Körper eurer Spielfigur strapazieren. Seid in der Einleitung, die sich über die ersten paar Quests erstreckt, sehr aufmerksam und lest euch alle Texteinblendungen sorgfältig durch. Ihr erfahrt viel Wissenswertes über die Bedienung, den Spielverlauf und seine Mechaniken. Scheut euch darüber hinaus nicht, den Reiter “Tutorials“ im Kodex zu konsultieren – dort werden sämtliche Ausführungen, Anleitungen und Tipps gespeichert und sind weiterhin abrufbar.

Speichern: Ein ganz wichtiges, nicht allzu transparent vermitteltes Thema, das für viele Leute an oberster Stelle stehen dürfte. Grundsätzlich verbietet das Spiel freies Speichern an jedem beliebigen Punkt (es sei denn, ihr holt euch diese nette Mod). Aber gehen wir davon aus, ihr spielt ohne Mods. Was tun? Nun, im Rahmen von Quests legt das Spiel regelmäßig Speicherpunkte an, zu denen ihr notfalls zurückkehren könnt (und unter Umständen sogar müsst, wenn ihr auf einen Bug trefft, von denen noch einige ihr Unwesen treiben). Leider sind diese Punkte recht unzuverlässig und liegen gut und gern mal eine Dreiviertelstunde auseinander. Ihr könnt ebenso gut irgendwo in einem Bett übernachten, wobei das Spiel ebenfalls speichert, allerdings nicht jedes Mal.

Habt ihr eine Liege gefunden, bei der das Spiel speichert, tut es das sehr verlässlich, wann immer ihr wiederkommt. Etwa die kleine Pritsche bei der Taverne im Südteil von Sasau. Bei der Benutzung von Badehäusern und beim Annehmen einer Aktivität (die kleinen Aufgaben im Tagebuch unter Nebenquests) legt KCD ebenfalls Spielstände an. Die dritte Möglichkeit besteht darin, sogenannten Retterschnaps zu trinken. Diesen bekommt ihr in Schänken von den Wirten oder Bedienungen, in Apotheken oder ihr findet irgendwo einen Schluck. Aus Tollkirsche und Brennnessel könnt ihr an einem Alchemietisch auch selbst welchen herstellen, sofern ihr den nötigen Arbeitsschritten folgt. Retterschnaps erlaubt das Speichern an jedem beliebigen Ort. Ihr könnt ihn im Inventar selektieren und trinken oder im Pausemenü den Punkt “Spiel speichern“ wählen – beides verbraucht eine Einheit Schnaps.

Leider ist das Gesöff nicht allzu erschwinglich, jedenfalls nicht überall. Zwischen 20 und 100 Groschen Kaufpreis besteht eine riesige Spanne, daher lohnt es sich durchaus, die Preise mehrerer Anbieter in mehreren Orten zu vergleichen. Ihr könnt dabei gutes Geld sparen. Am besten ist es ohnehin, beherrscht ihr die nötigen Schritte zur Selbstherstellung per Alchemie.

Quest-Markierungen: Gewöhnt euch daran, dass KCD nicht punktgenau den Ort vorwegnimmt, an dem die laufende Mission weitergeht. Hin und wieder tut es das, aber oftmals markiert es auch einen gelben Umkreis auf der Weltkarte. Damit gibt es euch nur einen kleinen Hinweis über den ungefähren Ort des Geschehens. Oft genug müsst ihr diesen dann selbstständig durchkämmen, um den gesuchten NPC, das gesuchte Lager oder was auch immer zu finden.

Weltkarte und Symbole: Macht euch schnell mit der Karte und den Symbolen darauf vertraut. Zum einen ist die Karte an sich sehr schön und stilvoll gezeichnet, was nie verkehrt ist. Zum anderen seht ihr anhand verschiedener Symbole, wo man Fleischer, Bäcker, eine Schänke oder Apotheke, einen Schuster, Schießstände, Schmiede oder einen Schleifstein findet. Es gibt Dutzende solcher Punkte, die auf der Karte verzeichnet werden, sobald ihr sie entdeckt habt. Seid ihr im Kartenbildschirm, könnt ihr dort zum Reiter “Legende“ wechseln und seht, welches Symbol wofür steht.

Abläufe planen: Und das Verständnis dafür, wo ihr was findet, ist wichtig in KCD. Es spart euch eine Menge Zeit. Ein kleines Beispiel: Abends werdet ihr müde und müsst euch schlafen legen, also genau wissen, wo ihr eine Unterkunft findet. Nach dem Aufstehen seid ihr erholt, aber hungrig, also auf Nahrungszufuhr angewiesen. Springt ihr unachtsam von einer Erhöhung, könnt ihr euch die Knöchel verletzen und müsst euch behandeln lassen. Wird eure Klinge unscharf, macht sie weniger Schaden und ihr müsst sie (für viel Geld) schärfen lassen oder das selbst an einem Schleifstein erledigen. Mit dem Wissen, wie ihr diese Abläufe im Blick behaltet und schnell eurem Tageswerk unterordnet, ohne unnötige Zeit zu vergeuden, habt ihr mehr vom Spiel. Zumindest mehr Zeit für die anderen Dinge, darunter Erkundung, Sammeln und Reitstunden.

Schnellreise: Kingdom Come verfügt über eine entsprechende Option, doch auch diese ist nicht so lapidar wie im üblichen Skyrim. Zum einen müsst ihr einen Schnellreisepunkt entdecken (die blauen Banner mit dem Radsymbol auf der Weltkarte), was in fast jedem größeren Ort der Fall ist. Anschließend könnt ihr von der Oberwelt aus die Karte öffnen und auf einen solchen Punkt klicken, woraufhin sich euer Charakter langsam in Bewegung setzt. Dabei ist mehrerlei zu beachten: Die Zeit verstreicht weiterhin und eure körperlichen Bedürfnisse wie Hunger und Schlaf legen keine Auszeit ein. Unternehmt ihr mit leerem Magen eine kleine Weltreise, ohne vorher das Loch zu stopfen, kann das schnell böse enden.

Außerdem könnt ihr die Laufroute auf der Karte verfolgen, statt wie in anderen Spielern direkt zum Zielort teleportieren. Dabei stolpert ihr hin und wieder in zufällige Ereignisse auf der Karte, seien es Banditen am Wegesrand, Leichen zum Plündern oder fahrende Ritter mit der Absicht auf ein Duell. Auch hier könnt ihr angenehme oder böse Überraschungen erleiden. Zur Not kann es helfen, wenn ihr das Pferd in so einem Moment heranpfeift und euch einfach selbst vom Ort des Geschehens entfernt.

Spielermenü, Buffs und Charakterentwicklung: Euer Charakter ist der Mittelpunkt in Kingdom Come Deliverance. Seine Kenntnisse definieren, wozu ihr in der Lage seid und welcher Spielstil daraus entsteht. Entsprechend wichtig ist es, seine Entwicklung im Auge zu behalten und zu verstehen. Generell läuft die Charakterentwicklung nach dem Learning-by-Doing-Prinzip ab. Heißt also, ihr tut etwas aktiv und werdet nach und nach besser darin: Reiten, Schlösser knacken, Jagen oder Tränke brauen zum Beispiel. All diese Fortschritte könnt ihr im “Spieler“-Menü im Auge behalten. Die dortigen Reiter “Werte“, “Kampf“, “Fertigkeiten“, “Buffs“ und “Ruf“ geben Auskunft darüber, wie euer Charakter ausgerichtet ist.Fertigkeiten und Werte könnt ihr dort nach und nach steigern sowie mit Zusatzeffekten versehen, aber ebenso wichtig ist die Auseinandersetzung mit Buffs. Das sind im Grunde Effekte, die auf euren Charakter einwirken können, positive wie negative.

Hier ein paar Beispiele: Seid ihr hungrig und nehmt längere Zeit keine Nahrung zu euch, sinkt eure Gesundheit, bis ihr euch etwas hinter die Kiemen schiebt. Wandert ihr aus irgendeinem Grund ins Gefängnis und sitzt dort eine Weile ab, sinken eure Charakterwerte eine bestimmte Zeit lang. Verputzt ihr zu viel, seid ihr übersättigt und ebenfalls in gewissem Maße eingeschränkt. Wann immer neben der roten Lebens- und der gelben Ausdauerleiste ein neues Symbol erscheint, solltet ihr bei den Buffs nachschauen, was es bedeutet.

Diebstahl, Eigentum und Mord: Ebenfalls wichtige Themen, über die man Bescheid wissen sollte. In der Mittelalterwelt könnt ihr nicht einfach tun und lassen, wonach euch zumute ist. Stiefelt ihr zum Beispiel in ein fremdes Haus, weist eine Einblendung auf unrechtmäßiges Betreten eines Privatbereichs hin. Bemerken das die Bewohner, warnen sie euch kurz, bevor sie weitere Schritte unternehmen und euch beispielsweise den Wachen melden. Ähnliches gilt für Diebstahl: Beobachten euch die Besitzer beim Klauen, werden sie alles daran setzen, ihr Hab und Gut wiederzubekommen. Und selbst wenn ihr mit langen Fingern durchkommt, könnt ihr bei einer späteren Durchsuchung von einer Wache immer noch ins Netz gehen. Aber keine Sorge: Diebesgut lässt sich zum Beispiel bei Müller Woyzeck in Kohlenitz verschachern, nachdem ihr für Müller Peschek bei der Mühle von Rattay die Nebenquest “Der ehrbare Dieb“ erledigt habt. Außerdem ist der verstohlene Weg des Diebstahls, Schleichens und Schlossknackens ein durchaus vielversprechender – solange man sich nicht erwischen lässt.

Mit diesen Grundlagen vor Augen sollte der Einstieg in Kingdom Come Deliverance ein wenig leichter fallen. Ihr werdet immer noch hier und da Probleme haben und manches Mal richtiggehend zerschmettert werden, aber das ist normal. Lasst euch nicht entmutigen, behaltet immer euer Ziel im Auge, wägt eure Möglichkeiten ab und ihr findet eine Lösung.

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Sebastian Thor

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