Mafia-3-Studio Hangar 13 ereilt eine Entlassungswelle

Hangar 13 setzte Mafia 3 in die Welt, gleichzeitig ein formelhaftes, GTA-artiges Actionspektakel und ein beeindruckender Ausschnitt des amerikanischen Südens der Sechzigerjahre (mit ein paar fiktionalisierten Elementen, mit denen das Team New Orleans etwas lockerer interpretieren konnte). In Sachen Verkaufszahlen schlug es sich nicht allzu schlecht, aber die Chancen auf einen von Hangar 13 entwickelten Nachfolger schwinden. Das Studio sieht sich grundlegenden Entlassungen ausgesetzt.

Die Meldung kommt von Kotaku und die Rede ist von Stellenkürzungen, die “einen Großteil“ der Mitarbeiterschaft betreffen. Das Studio selbst bleibt in Betrieb. Publisher 2K bestätigt die Angaben mit folgendem Statement.

“Bei Hangar 13 erfolgte ein Abbau der Belegschaft, um sicherzustellen, dass die Ressourcen des Studios mit seinen langfristigen Plänen abgestimmt werden. Diese Veränderungen nehmen keinen Einfluss darauf, dass 2K die derzeit entstehenden Produkte zu entwickeln und zu liefern imstande ist. Wir nehmen solche Angelegenheiten nie auf die leichte Schulter und arbeiten mit den betroffenen Mitarbeitern, um sie zu unterstützen und potenzielle Möglichkeiten zu erörtern.“

Es ist nicht bekannt, woran Hangar 13 seit dem Release von Mafia 3 im vergangenen Jahr arbeitete. Kotaku hörte im Geheimen, dass einer der verworfenen Prototypen ein musikalisches Actionspiel war, in dem Töne im Einklang mit den Bewegungen des Charakters entstehen sollten. Mafia 3 ist das erste und bislang einzige Spiel des Studios (das genau dafür 2014 gegründet wurde). Trotz seiner Mängel lässt sich seiner stimmungsvollen und detaillierten offenen Welt einiges abgewinnen.

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