Assassin’s Creed Origins startet Entdeckungstour-Modus, erscheint auch als Stand-alone-Version

Schnürt eure Wanderstiefel und füllt die Feldflasche. Assassin’s Creed Origins betritt heute die Welt des Tourismus und bekommt den neuen (seit dem vergangenen Herbst angekündigten) “Entdeckungstour“-Modus im Rahmen eines kostenlosen Updates. Die Spieler können darin frei und friedlich das alte Ägypten erkunden und Touren genießen, die in Zusammenarbeit mit Historikern entstanden sind. Ubisoft verkauft diesen Modus auch als separates Stand-alone-Spiel, kostengünstiger und ohne eine Spur von all den Morden.

Wenn ihr Origins besitzt, bekommt ihr die Entdeckungstour kostenlos mit dem heutigen Update. Neben friedlicher Erkundung der Spielwelt gibt es Führungen durch spezifische Wahrzeichen und Denkmäler. Diese 75 Touren schlagen eine Linie zum Entlanghangeln vor und vermitteln die relevanten Informationen mithilfe von Stationen am Wegesrand.
Sie enthalten Erzähler und all das. Und ihr könnt in Gestalt verschiedener Avatare losziehen, falls ihr wie jemand anderes als Ian Messerstecher aussehen möchtet.

Die eigenständig lauffähige Discovery Tour by Assassin’s Creed: Ancient Egypt, so der vollständige Titel, kostet 20 Euro bei Steam und Ubisofts Uplay. Der alberne Name legt nah, dass Ubi darüber nachdenkt, das auch mit weiteren Teilen der Serie zu machen – was schön wäre.

Ubisoft möchte euch glauben machen, dies sei etwas, das Lehrer als begrüßens- und Schüler als genießenswert empfinden.

“Seit der allerersten Folge von Assassin’s Creed vor ungefähr zehn Jahren stehen wir in Kontakt mit Lehrern. Viele von ihnen hatten die Spiele bereits in ihren Geschichtsunterricht eingebunden, aber bald wurde ihnen klar, dass sie eigentlich ein einfach verfügbares Lern-Tool benötigen, das auf unseren historischen Rekonstruktionen beruht“, berichtet Maxime Durand, Historiker bei Ubisoft Montreal. “Mit der Discovery Tour by Assassin’s Creed: Ancient Egypt ist es möglich, Tausende Aspekte des alten Ägyptens in ihrem ursprünglichen Kontext zu visualisieren und zu verstehen. Sowohl als Game als auch als Lern-Tool ist es eine einzigartige Möglichkeit, von Lehrern als Teil des Geschichtsunterrichts eingesetzt zu werden.“

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