Der Cartoon-Dungeon-Crawler The Swords of Ditto bekommt neuen Trailer und ein Release-Datum

Dungeon-Crawling mit prozedural generierten Inhalten, das begleitet mich schon lange. Als ich aufwuchs, brachte mir das Original-Rogue praktisch das Lesen bei. Ganze Welten bestanden aus Buchstaben und Symbolen, sie waren voller eigenartiger neuer Worte, etwa Q für Quaff (Zechen) oder K für Kestrel (Turmfalke).

Rückblickend auf diese frühen Erinnerungen fühlt sich The Swords of Ditto umso surrealer an. Es greift sich einige dieser Kernkonzepte – zufällige Dungeons und Permadeath darin – und erweckt damit einen gestochen scharfen, weich animierten Cartoon zum Leben. Es ist noch eine Weile von der Veröffentlichung entfernt, hat aber inzwischen ein Release-Datum und einen neuen Trailer.

Keines der Videos fing bislang wirklich den großen Twist in Dittos Design ein: den Ansatz, dass jeder Tod oder erfolgreiche Spieldurchgang die Welt in der einen oder anderen Form verändert. Die entstehende Atmosphäre ist irgendwo auf halbem Weg zwischen Nethacks “Graveyard Files“ und Rogue Legacys Fortschrittsmechaniken verortet.

Darüber hinaus erinnert mich das Spiel an nichts mehr als an Four Swords Adventures, ein weniger bekanntes Zelda-Spin-off für den Gamecube. Darin arbeiten Teams aus bis zu vier Leuten zusammen, um Rätsel zu lösen und Dungeons zu erkunden, doch in den meisten Fällen driftet das Geschehen ab in chaotische Fuchtelei und passiv-aggressives Backstabbing, wie es die besten Koop-Titel zu tun pflegen. Obwohl The Swords of Ditto auf nur zwei Spieler beschränkt ist, scheint es eine Menge Potenzial zu haben, seinem besten Kumpel aus purer Schadenfreude ins Handwerk zu pfuschen.

Das Spiel erscheint am 24. April und wer mag, kann es sich hier bei Steam auf die Wunschliste setzen.

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