Das Myst-Studio Cyan macht erste VR-Gehversuche mit Firmament

Cyan Worlds scheute sich nie beim Ausloten neuer Grenzen. So dämlich Myst mit Blick auf moderne Adventure-Standards wirken mag, brachte es die CD-ROM als Medium fürs PC- und Mac-Gaming voran. Uru Live mag gescheitert sein, aber was Community-gesteuerte MMO-Konzepte angeht, war es seiner Zeit voraus. Und mit ihrem neuen Spiel namens Firmament wenden sie sich der Virtual-Reality-Umgebung zu.

Also, wir hätten da ein bisschen Bioshock- und Steampunk-artige Technologie, eine dramatisch klingende Techno-Geisterlady in einer fliegenden Drohne und eine Art unterirdisch gelegene, wissenschaftliche Forschungsanlage zum Erkunden. So weit, so Cyan, kein Zweifel. Ich muss noch ihr neuestes Werk spielen – das via Crowdfunding finanzierte Obduction -, aber ich habe nicht zu wenige liebreizende Dinge darüber gehört. Man braucht keine hellseherischen Kräfte für die Annahme, dass sie eine solche Erfahrung in die VR-Umgebung verlagern können. Meine einzige Sorge dreht sich darum, ob sie dafür die optische Klarheit opfern müssen.

Firmament ist nach wie vor eine Art Mysterium, nachdem Cyan dem Spiel noch nicht mal eine offizielle Seite im eigenen Web-Auftritt spendiert hat. Wir halten ein Auge darauf.

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