State of Decay 2 torkelt im Mai auf Windows-10-Systeme

Die mit Basenbau versetzte Zombie-Survival-Sandbox State of Decay 2 erscheint am 22. Mai, wie Microsoft wissen lässt. Als Sequel zum 2013 erschienenen Zomb-em-up liefert es ein Feature, das sich viele gewünscht haben: einen kooperativen Mehrspielermodus. Der Release erfolgt nur für Windows-10-Systeme und nur in Microsofts eigenem Store, jedenfalls nach unserem Kenntnisstand, da Microsoft ein paar witzige Ideen vertritt, wie man ein PC-Spiel im Jahr 2018 veröffentlichen sollte.

Erst mal genug der Worte. Hier gibt es 25 Minuten kooperative Zombiekalypse-Action.

Die Spielszenen stammen vom Ian Games Network, das derzeit eine einmonatige Cover-Strecke zum Spiel befeuert.

State of Decay greift den Walking-Dead-artigen Traum des Überlebens in der Postapokalypse auf. Sucht einen Unterschlupf, befestigt ihn, rekrutiert Überlebende zum Aufbau einer Gemeinschaft, plündert Versorgungsgüter und versucht euch am Standhalten inmitten der wimmelnden Untotenhorden. Und das, obwohl es dem Ansatz “Dann trifft man andere Überlebende und es sind schreckliche Menschen, einfach schrecklich, SIND WIR DIE WAHREN MONSTER?“ nicht allzu sehr folgt. Mit den Koop-Möglichkeiten in der Fortsetzung kann man vielleicht wenigstens ein Frechdachs sein und eine Zombie-Horde zu seinem Mitspieler locken. Ja, ihr seid die wahren Monster, genau ihr.

State of Decay 2 erscheint am 22. Mai in Microsofts Store und kostet 30 Euro.

Kommt es auch bei Steam oder woanders heraus? “Stay tuned“, heißt es seit Ewigkeiten in der FAQ, “wir werden künftig mehr dazu bekanntgeben“. Haben sie immer noch nicht. Ich wäre nicht überrascht, es irgendwann bei Steam zu erblicken, bedenkt man, dass es einige von Microsofts Exclusives später auf die Plattform schafften – und manchmal sogar auf Windows-7-Systeme. Was für Dummerchen. Das Spiel ist außerdem eines dieser Xbox-Play-Anywhere-Titel. Bedeutet also, wenn ihr es digital entweder für Windows 10 oder Xbox One kauft, bekommt ihr beide Versionen. Sie unterstützen eine Cross-Platform-Multiplayer-Anbindung.

Der erste Teil startete etwas wackelig und bekam weniger als zwei Jahre nach dem Launch eine aufgehübschte Neuveröffentlichung – leider nur als separates Spiel, nicht als Upgrade. Undead Labs stellte klar, dass sich die “Year One Survival Edition“ an neue Spieler richte, nicht an wiederkehrende, und dass diese nur möglich war, weil Microsoft eine Xbox-One-Umsetzung haben wollte. Es schmerzte dennoch, eine hübschere, verbesserte und 18 Monate später leider nur einzeln verkaufte Version des Spiels zu sehen. Hoffentlich kann die Fortsetzung etwas von diesem bösen Blut trocknen.

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