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Im neuen Fortschrittssystem von Star Wars Battlefront 2 könnt ihr keine Lootkisten und Sternkarten mehr kaufen

Bestimmt werden jetzt einige Leute sagen “Tja, zu spät, EA“ oder “Schaut mal, wer da zu Kreuze kriecht“. Nicht verwunderlich bei einem Reizthema wie Mikrotransaktionen, Lootkisten und natürlich Star Wars Battlefront 2, dem Negativbeispiel aus dem vergangenen Jahr mitsamt einer Anleitung, welche Publicity man sich lieber nicht schick gerahmt über den Kamin hängt. Der Punkt ist: EA und DICE mussten ganz schön einstecken, bis hin zur Entscheidung, die Mikrotransaktionen in dem Shooter zu deaktivieren. Seitdem ist offenbar einiges passiert und am 21. März erscheint ein neues Fortschrittssystem, wie der Hersteller heute mitteilt.

Möchte man es kurz und knapp auf den Punkt bringen, wäre es: linearer Fortschritt. So nennt es EA selbst in der Mitteilung und führt die wichtigsten Änderungen des bevorstehenden Updates an. Gehen wir der Reihe nach:

Linearer Fortschritt: Sternkarten und alle weiteren Objekte, die das Gameplay beeinflussen, können ausschließlich durch Gameplay errungen und nicht gekauft werden. Stattdessen erhält der Spieler Erfahrungspunkte für die Klassen, Heldencharaktere und Schiffe, die im Multiplayer gespielt werden können. Sind genügend Erfahrungspunkte gesammelt, um mit dieser Einheit eine Stufe aufzusteigen, erhält der Spieler einen Fähigkeitenpunkt, mit dem die zulässige Sternkarte, die ausgerüstet werden soll, freigeschaltet oder verbessert werden kann.“

Die Änderungen betreffen nicht, was ihr vorher bereits freigespielt habt. Sternkarten, Helden, Waffen und Items bleiben euch erhalten – daran rüttelt auch die Aktualisierung nichts. Zu den Kisten heißt es:

Veränderte Kisten: Kisten enthalten keine Sternkarten mehr und können nicht gekauft werden. Nach dem Update gibt es Kisten nur noch bei täglicher Anmeldung, nach abgeschlossenen Meilensteinen und gemeisterten Herausforderungen mit Zeitvorgabe. Die Kisten enthalten Kredits oder kosmetische Objekte wie Emotes oder Siegerposen, aber keinen Gameplay-relevanten Inhalt.“

Bleiben noch die oberflächlichen Anpassungen in Form von Skins und solchen Dingen, über die EA Folgendes zu sagen hat:

Kosmetische Veränderungen: Ab April kann das Aussehen direkt mit In-Game-Credits oder -Kristallen gekauft werden. Die ersten neuen Skins erscheinen schon bald und werden mit Credits, die im Spiel erzielt werden, oder Kristallen, die im Spiel und in First-Party-Stores gekauft werden, erlangt. Wer also schon immer mal als Rodianer zum Widerstand gehören wollte, bekommt in Kürze Gelegenheit dazu.“

Das sind durchaus einschneidende Änderungen für ein Spiel, das seit dem Release im November eher an einen Punchingball erinnerte. Nun haben Spiele keine Empfindsamkeit, weil es Dinge sind. Ihnen ist das egal. Aber wenn sie eine hätten, wäre Battlefront 2 sicher am Boden zerstört und es würde mir richtig leidtun. Das neue Fortschrittssystem tritt am nächsten Mittwoch, 21. März, in Kraft.

Es sei denn, ihr spielt das im vergangenen Herbst überraschend für Multiplayer-Schlachten reanimierte alte Battlefront 2 von Pandemic. Dafür gibt es in der kommenden Woche kein Update, weil es bereits Anfang Januar erschienen ist. Wer auch immer sich bei Disney zu solchen Veröffentlichungen ermuntert fühlt.

Entwickler DICE arbeitet derweil an einem neuen Battlefield-Teil, der Berichten zufolge für den Herbst angesetzt ist, nachdem Biowares Anthem auf gar keinen Fall verschoben wurde und trotzdem erst im Frühjahr 2019 erscheint.

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Sebastian Thor

Contributor

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