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Der Dungeon-Crawler Aeon of Sands verspricht einen ''Liebesbrief an die klassischen PC- und Amiga-Spiele der Neunziger''

Aeon of Sands

Die Zeiten für Fans klassischer Ego-basierter Dungeon-Crawler könnten kaum besser sein. Wir haben mit traditionellem Halt in die Moderne blickende Neuaufbereitungen wie Legend of Grimrock, Vaporum oder Bard’s Tale 4. Wir haben ein wenig krudere Ansätze wie das japanische Hyakki Castle oder Delver. Wir haben kleine Studios mit einer solchen Liebe zum Genre, dass etwas wie Skullstone, Arakion oder Project Daedalus auf den Weg kommt. Und wir haben Aeon of Sands, ein “von der Handlung angetriebenes Rollenspiel und ein Liebesbrief an die klassischen PC- und Amiga-Spiele der Neunziger“. Mit diesen Worten stellt das Team namens Two Bits Kid seinen Abstecher in muchtige Kerker- und Höhlensysteme vor.

Und der erinnert zunächst angenehm an die Westwood-Klassiker Lands of Lore oder Eye of the Beholder. Mit ein paar Begleitern macht ihr euch in der Ego-Perspektive auf die Suche nach einer Diplomatenkarawane. Die ist natürlich total wichtig, schließlich hängt das Schicksal einer ganzen Stadt mitsamt heiligem Baum daran. Und so weiter.

Hier die aktuellsten, vor Kurzem veröffentlichten Spielszenen im Video:

Mit 90-Grad-Rasterbewegungen geht es durch düstere Umgebungen und Würmern, Ratten und Spinnen an den Kragen. Was man in Dungeon-Crawlern eben so tut, will man Erfahrung sammeln und aufsteigen, um noch größere Würmer, Ratten und Spinnen zu töten, oder Kadaver in der Hoffnung auf ein paar Münzen fleddern.

Den Ansatz einer stärkeren Handlungsbetonung demonstrieren die Entwickler auf der offiziellen Seite anhand einer interaktiven Beispielszene. Ihr durchquert eine Wüste ohne einen Schluck Wasser. Die Frau in der Oase vor euch scheint welches zu besitzen. In einem Dialog, der entfernt an die interaktiven Illustrationen aus Pillars of Eternity erinnert, entscheidet ihr über das Auftreten und die Gesinnung eures Charakters – bis hin zur Entscheidung, die Alte enfach plattzumachen. “Doch denkt dran: Habt ihr eine böse Entscheidung getroffen, könnt ihr nicht mehr zurück“, versprechen die Entwickler.

Viel mehr Inhaltliches gibt es auf der offiziellen Seite derzeit nicht, aber sie hat schöne Grafiken von ekelhaften Riesenratten, Mumien und bewaffneten Skeletten. Hier noch die Feature-Liste:

  • Von der Geschichte angetriebenes Rollenspiel mit einzigartigen Entscheidungen
  • Echtzeitkampf in der First-Person-Perspektive
  • Mehr als 20 fordernde Dungeons mit über 30 Monstern und Bossen, mehr als 300 einzigartige Items und über 150 illustrierte Szenen
  • Stil und Gefühl klassischer RPGs aus den Neunzigern (Perihelion, Eye of the Beholder, Dungeon Master…)
  • Item-basiertes Magiesystem
  • Komplett von Hand gezeichnet
  • Plattformen: Windows, MacOSX, Linux

Der Release soll im Laufe des Jahres erfolgen, aber danach ist nicht Schluss. Aeon of Sands: The Trail, so der vollständige Titel, soll nur das erste Kapitel einer deutlich größer angelegten Serie markieren. Gute Zeiten für Fans klassischer Ego-basierter Dungeon-Crawler, oder nicht?

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Sebastian Thor

Contributor

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