Pillars of Eternity 2 nähert sich mit einem schicken neuen Trailer

Gefühlt wandte sich die Welt erst gestern dem Crowdfunding zu, um eine neue Generation von Old-School-CRPGs zu beflügeln. Wir sehnten uns so sehr nach etwas, irgendetwas auf dem Level von Baldur’s Gate oder Planescape Torment. Inzwischen ertrinken wir nahezu in solchen Spielen und haben kaum die Zeit dafür, eines zu beenden, bevor das nächste um die Ecke kommt. Wir sind immer noch von Divinity: Original Sin 2 beschwipst.

Das nächste große Spiel ähnlicher Bauart dürfte Pillars of Eternity 2 sein, die mit Seefahrten bestückte Forsetzung zu Obsidians weitgehend an Land verortetem Abenteuer über Party-Verwaltung, Dungeon-Crawling und ausufernde Dialogbäume. Nachdem es sein Release-Datum um wenige Wochen verpasst hat, ist es nun für den 8. Mai angesetzt. Heute gibt es einen weiteren Trailer. Vermutlich nicht der letzte, aber einer voller interessanter Leckerbissen.

Segeln. Party-Verwaltung. Drachendinger. So ziemlich alles Inhalte, von denen wir bereits wussten, aber schön, sie in gebündelter und polierter Form zu sehen. Das Augenmerk liegt auf weltenbummlerischen Abenteuern, piratenhaften Raufereien und allgemein Dungeons-and-Dragons-Zeug, nur eben auf hoher See. Es setzt direkt nach dem Ende des Vorgängers an und eure darin getroffenen Entscheidungen sind von Bedeutung.

Eines der Features, die im Trailer keine Erwähnung finden, ist seltsamerweise eines der spannendsten. Wie es Game-Director Josh Sawyer erklärte, müsst ihr nicht den kompletten (umfangreichen) ersten Teil nochmals durchspielen. Stattdessen erstellt ihr entweder ein eigenes Speicherprofil aus einer Vielzahl an Optionen im Rahmen der Charaktererschaffung oder ihr wählt aus einer Handvoll vorgegebener Startpunkte. Viele werden ihre Abenteuer mit der Voreinstellung “Alles in Ordnung, sämtliche Nebenquests abgeschlossen“ starten, doch am spannendsten klingt für mich die Option “Everything Bad“.

Wählt ihr diesen Startpunkt, beginnt ihr mit dem absolut schlimmsten Worst-Case-Überlebensszenario. Ihr habt es irgendwie durch das erste Spiel geschafft, aber jeder euer Begleiter, der möglicherweise tot sein könnte, ist es auch. Zu allem Überfluss habt ihr es euch mit sämtlichen Göttern verscherzt, jeden Nebenquest-Handlungsbogen vergeigt und malt euch im Wesentlichen eine blinkende Zielscheibe auf den Kopf.

Pillars of Eternity 2: Deadfire erscheint bei Steam und GOG für Windows, Mac und Linux. Es kostet 46 Euro.

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