Nach fünf Jahren verlässt Richard Garriotts Shroud of the Avatar den Early-Access

Ein weiteres Spiel bewältigte die lange und tückische Reise. Beginnend mit der nostalgisch eingefärbten Idee eines Branchenältesten, weiter mit dem Kampf durch den dunklen Crowdfunding-Wald und der Schlägerei in der Early-Access-Taverne, bis hin zum schimmenden Palast in “Da ist es endlich“. Der Älteste ist Richard “Lord British“ Garriott, seine Idee die Rückkehr zu den spielergesteuerten MMO-Tagen von Ultima Online und das Spiel Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues. Fünf Jahre nach der Kickstarter-Kampagne hat das Fantasy-RPG den Early-Access verlassen und ist nun offiziell erhältlich.

“Es ist aufregend, dass wir diesen wichtigen Meilenstein erreicht haben“, sagt Garriott in der Launch-Ankündigung. “Unsere Fans und Backer waren extrem geduldig und unglaublich hilfsbereit bei jedem Schritt unserer Reise. Mit Shroud wollte ich zu meinen Spieldesign-Wurzeln zurückkehren. Wir wollten eine reichhaltige Geschichte erzählen und ein Sandbox-artiges Spielgefühl zurückbringen… einen immersiven und interaktiven Stil.“

Das Ergebnis ist ein Fantasy-RPG, entwickelt für Multiplayer-Abenteuer in einer persistenten Welt mit von Spielern betriebenen Geschäften, von ihnen gebauten Häusern und Städten. Ein wenig wie Ultima Online, wisst ihr? Es unterstützt Singleplayer, ist aber wirklich in Hinblick auf den Mehrspieleransatz gestaltet.

Während einige Spieler die alten Ultima-Fantasien erneut zu durchleben scheinen, habe ich viele Beschwerden über den Kampf, die Quests, schwache Performance, Grinding und Mikrotransaktionen gehört. Das wirkt alles ein wenig lausig auf mich, aber ich habe auch nicht diese Nostalgie im Bauch. Das Spiel bietet eine kostenlose Trial-Fassung an, falls ihr selbst reinschauen möchtet. Ansonsten ist die Steam-Refund-Option ebenfalls ein gangbarer Weg, nehme ich an.

Die Patch-Notes zum Launch-Update arbeiten alles heraus, was sich in der Release-Version geändert hat. Neue Quests, neue Gebiete, weitere Performance-Verbesserungen und Maßnahmen gegen Memory-Leaks, mehr Begleiter-NPCs, Fixes… eine Menge Zeug. Weiterhin planen die Entwickler die Veröffentlichung monatlicher Content-Aktualisierungen.

Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues ist für Windows, Mac und Linux erhältlich. Versehen mit einem 15-prozentigen Launch-Rabatt bei Steam ergibt das 31,44 Euro bis zum 3. April. Portalarium verkauft das Spiel auch im eigenen Store, die Bundles starten bei 39 Dollar.

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