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Neverwinter Nights: Enhanced Edition ist da - und mit ihr Support für alte Mods

Biowares Neverwinter Nights war ein faszinierender Ausreißer von einem Spiel und seiner Zeit um Jahre voraus. Eine online-orientierte Community-Sandbox in Verkleidung eines traditionellen Dungeons-&-Dragons-Abenteuers. Obwohl es sehr gewöhnlich aussah, versteckte es großartigen Tiefgang und eine Vielzahl an Möglichkeiten für jene, die gewillt waren, sich unter die Oberfläche zu graben.

Seit gestern Abend ist es wieder da, als Neverwinter Nights: Enhanced Edition für moderne PCs und ihr Publikum aufgehübscht von den Remaster-Spezialisten Beamdog.

Während Baldur’s Gate und (in geringerem Maß) auch Icewind Dale als größtenteils zeitlose Klassiker gelten (beide ebenfalls von Beamdog aufpoliert), verstehe ich, dass Neverwinter Nights etwas umstrittener ist. Selbst für seine Zeit war es nicht wirklich das bestaussehende Spiel und die Hauptgeschichte war ein wenig billig, zu großen Teilen wegen des Augenmerks auf einen einzelnen Charakter.

Das heißt nicht, dass es keine Fans hätte – es hat eine Menge. Doch das sind tendenziell eher Leute, die entweder mit den (bedeutend besser geschriebenen/gestalteten) Erweiterungen anfingen oder es online wegen seiner Dungeon-Master-Features spielten (die wiederum mit ziemlicher Sicherheit den Tabletop-artigen Mehrspielermodus von Divinity: Original Sin 2 inspirierten). Neverwinter Nights ermöglichte den Spielern das Aufsetzen persistenter Welten im MMO-lite-Stil, dazu geskriptete Geschehnisse in Dungeon-Master-gesteuerten Handlungsbögen.

Die Verbesserungen an dieser Version sind nicht ansatzweise so beeindruckend wie die in Beamdogs anderen Remastern. Die Benutzeroberfläche funktioniert besser im Zusammenspiel mit hochauflösenden Monitoren und es erfolgten einige kleinere Grafikverbesserungen (darunter etwas detailliertere Hände). Doch das Spiel ist weitgehend identisch mit der Diamond-Edition-Ausgabe, inklusive beider Erweiterungen und verschiedener DLC-Szenarien.

Der Vorteil an den großteils ausgebliebenen Änderungen ist eine volle Abwärtskompatibilität mit bestehenden Neverwinter-Nights-Mods. Obwohl einige alte Community-Hubs inzwischen geschlossen sind, sollten die meisten der großen Mods mit etwas Suchen weiterhin aufzufinden sein. Die wenigsten Remaster können sich mit mehr als einer Dekade an Fan-Inhalten hervortun, funktionstüchtig und bereit zum Spielen ab Tag eins.

Neverwinter Nights: Enhanced Edition ist bei Steam für 20 Euro zu haben. Verschiedene DLC-Packs (darunter Wyvern Crown of Cormyr, Infinite Dungeons und Pirates of the Sword Coast) stehen für jeweils drei Euro zur Verfügung. Falls mich mein Gedächtnis nicht im Stich lässt, muss man allerdings keines davon unbedingt gespielt haben.

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