Secret World Legends‘ Dämmerung-von-Morninglight-Erweiterung ist erschienen

Neun Monate nach dem Free-to-play-Reboot als Secret World Legends bekommt Funcoms weltumspannendes MMO der modernen Mythen eine zweite Location zum Erkunden. Wer die Hauptgeschichte abgeschlossen hat und nach mehr verlangt, kann sich einer neuen Aufgabe in Südafrika zuwenden. Riesige leuchtende Hyänen sind vermutlich weniger schlimm als der Morninglight-Kult.

Die Dämmerung-von-Morninglight-Erweiterung ist eine lineare Fortsetzung der Haupthandlung, daher müsst ihr die drei ursprünglichen Akte hinter euch gebracht haben, plus den massiven vertikalen Cyber-Dungeon-Crawl im Tokioter Orochi Tower. Diesmal seid ihr wieder auf der Spur des Morninglight-Kults, nach außen hin auf halbem Weg zwischen Scientologen und Hippies, doch sie verbergen ihre dunklen Geheimnisse. Zu Beginn des Hauptspiels läuft man ihnen das erste Mal über den Weg, und zwar in ihrem magisch geschützten Camp in den Wäldern Neuenglands. Inzwischen haben sie eine neue Operation in Südafrika am Laufen, die zu infiltrieren eure Aufgabe ist.

Die kürzlichen Updates für das Spiel kamen auch mit einigen angenehmen Änderungen und Systemen. Während Ausrüstung eure Rolle beim Erreichen der Late-Game-Spezialisierungen bestimmt, könnt ihr das neue Anima-Allocation-Menü benutzen, um eure grundlegenden Stats jederzeit zwischen Angriffsrate, Gesundheit and Heilungsrate aufzuteilen – ihr müsst dafür Level 20 erreicht haben. Damit könnt ihr euren Charakter kurzerhand für Solo- oder Gruppen-Quests anpassen, ohne einen kompletten Respec vornehmen zu müssen. Ein Feature, das ich gern in anderen MMOs sehen würde.

Eine weitere Ergänzung ist das Agent-Network-System. In einem Minispiel erstellt ihr eine Gruppe entbehrlicher Gefolgsleute und schickt sie auf kleine abenteuerliche Abstecher, die euch mit Erfahrung und Geld belohnen – und mit Buffs, die euer Charakter von hochstufigen Agenten erhält. Es ist wirklich unerhebliches Zeug, aber ihr bekommt ein bisschen was zu tun beim Reisen zwischen Locations, die nicht mit bequemen Schnellreisepunkten verbunden sind. Ein paar andere MMOs haben ähnliche Systeme, doch mehr Erzählschnipsel sind immer gern gesehen, selbst wenn sie aus reinem Text bestehen.

Leider stehe ich in Secret World Legends noch ziemlich weit am Anfang, da die meiste MMO-Zeit für Final Fantasy 15 draufgeht. Sicher seid ihr eifrige Secret-World-Fans – hat die Erweiterung genug Fleisch auf den Rippen oder wirkt sie wie ein seichtes episodisches Update? Und wichtiger: Wie sind Rätseldesign und das Schreiberische, jetzt, nachdem Funcom einen Großteil seiner ursprünglichen Autoren ersetzt hat?

1 Kommentare

  1. Sadako sagt:

    Habe The Secret World seit Release.im Original wirklich geliebt. Tokyo war für mich als Japan Freund zwar in der Umsetzung eine Enttäuschung ~ denn auch wenn es fiktiv ist, abgesehen von sen gelben Streifen am Bürgersteig, erinnerte nichts wirklich ernsthaft an das Original.. Ein paar Kanji oder Kana machen noch keine asiatische Stadt ~ gefiel mir das Spiel mit all seinen Facetten wirklich gut. Die Schwierigkeit der Rätsel, der Inis und auch systeme wie Kampf, Skilling und Nightmare waren anders, aber in meinen Augen wirklich rund und motivierend. Leider haben sie zur Legend Umsetzung kaum ein Stein auf dem anderen gelassen. Klar die Geschichte ist für ein mmo noch immer wegweisend auch für so manches Singleplayer Rpg. Ich fand ff14 zb zwar spielerisch und optisch nice. Von den Quests und der Story her, aber unterdurchschnittlich. Tsw Legends macht mir einfach keinen Spaß mehr, und das tut mir echt weh, denn schon Anarchy Online, habe ich von Funcom ewig gesuchtet.

    ps: Du spielst als mmo FF15? würde ich nun wirklich nicht als mmo bezeichnen.

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