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Chrono Triggers erster Patch ist ein Schritt in die richtige Richtung

Selbst nach dem Abstreifen der nostalgischen Hülle ist Chrono Trigger ein wahrer J-RPG-Klassiker. Daher waren die Leute verständlicherweise ein wenig angefressen, als sich die im Februar erschienene PC-Umsetzung als schlampiger Port der Android-Version herausstellte. Gestern erhielt das Spiel seinen ersten großen Patch, der sich einiges vorgenommen hat (und einhält), um es wieder in die Spur zu rücken.

Die Verbesserungen zeigen sich schon im Titelbildschirm: beim klassischen Chrono-Trigger-Logo und dem Uhrenpendel. Vorher war der Sound des Pendels nicht im Einklang mit der Animation, was nicht das beste Omen für ein Spiel über das Beherrschen der Zeit selbst ist. Die Entwickler haben auch das Anime-Intro der Playstation-Version restauriert, was eine gute Sache ist.

Beim Spielstart steht ihr nun vor einer Wahl: gefilterte “HD“-Sprites (die beschmutzt aussehen und sichtbare Nähte zwischen den hintergründigen Tiles erzeugen) oder der Originalstil (wie in den Screenshots ober- und unterhalb), der die nette Pixel-Art-Aufmachung des Originals beibehält. Es ist nicht genau so, wie ihr es vielleicht vom SNES in Erinnerung habt – es gibt etwa neue Transparenzeffekte und das Spiel läuft nativ im Breitbildformat -, doch immerhin wahren sie die Verbesserungen und bügeln die miesen Entscheidungen aus.

Weitere Aufhübschungen betreffen die genutzten Schriftarten. Sie halten sich näher ans Original, sind allerdings noch nicht ganz da und in einigen Menüs schwer zu erfassen. Die Entwickler versuchten, auf die Kritik zu reagieren, und versehen etwas pixeligeren Text mit subtiler Schattierung, aber es kommt nicht hundertprozentig an das Original heran. Außerdem haben sie das Aussehen von Texteingabefeldern verbessert, die in der ursprünglichen Release-Version beeindruckend schlecht aussahen. Die kompletten Patch-Notes gibt es hier, daneben ein paar Vorher-nachher-Vergleichsbilder.

Das größte noch verbleibende Problem ist das Interface, das sich die meiste Zeit anfühlt, als wäre es für ein Touchscreen-Gerät entworfen. Zum Glück verspricht Squeenix, dass sich das zweite Update die Benutzeroberfläche vorknöpft, etwa mit Modi speziell für Tastatur- oder Controller-Eingaben. Chrono Trigger ist für 15 Euro bei Steam zu haben. Wenn mit neuen Updates weitere Verbesserungen kommen, könnte die PC-Umsetzung eine lohnende Angelegenheit werden, statt die Alternativen in Form der SNES- oder DS-Version auftreiben zu müssen.

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