Vandals ist wie Hitman Go mit künstlerischen Verbrechen

Vandals Release

Gefallen euch rundenbasierte Stealth-Puzzles nach Hitman-Go-Bauart, aber mit künstlerisch angehauchten Verbrechen statt Mord, dann werft einen Blick auf Vandals. Das Spiel ist heute erschienen und ergötzt sich an Hitman-Go-artigem Schleichen, allerdings mit dem Ziel, städtische Wände mit Graffiti zu besprühen. Ihr könnt eure Kunstwerke sogar im MS-Paint-Stil hinterlassen. Außerdem gibt es eine Demo, damit ihr ungezwungen in das Leben minderer Vergehen hineinschnuppern könnt.

Jeder Level in Vandals besteht aus einem kleinen Stadtteil, einer Hintergasse oder einer Ecke mit einer zu besprühenden Stelle. Im Weg stehen uns Cops, Hunde und andere Hindernisse. Also müssen wir um sie herumschleichen, Zäune zum Freilegen von Abkürzungen zerschneiden, zur Ablenkung Flaschen werfen oder pfeifen, Leute weglocken, durch die Kanalisation waten und so weiter.

Wie in Hitman Go führen die Pfade durch einen Level entlang verbundener Knoten. Sämtliche Gegnereinheiten verraten ihre Bewegungen vorab, damit wir stets vorausschauend planen können.

In der kostenlosen Demo ist das erste Kapitel spielbar, angesiedelt im Paris des Jahres 1968. Sie umfasst zwölf Level, glaube ich, darunter zwei freischaltbare Bonusabschnitte. Das komplette Spiel enthält 60 Level in fünf Städten, unter anderem Tokio und Berlin. Nach dem Spielen der Demo bekam ich noch kein richtiges Gefühl dafür, wie gut die Puzzles sind, da die Einleitung recht simpel gehalten ist, aber ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Vandals ist bei Steam für Windows- und Mac-Systeme erhältlich und kostet derzeit 4,49 Euro. Verantwortlich ist Cosmografik, das französische Studio hinter Type:Rider. Als Publisher springt Arte ein, der europäische TV-Kanal, der uns schon ein paar interessante Spiele bescherte, darunter Californium.

Wer mag, bekommt Vandals auch für Android– oder Apple-Mobile-Systeme.

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