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For Honors neuer Trainingsmodus verwandelt Knappen in echte Ritter

Im Vergleich mit jedem anderen großen Multiplayer-Spiel wirkt das mittelalterliche Mörderfest For Honor ein wenig esoterisch, doch Ubisoft ist nach wie vor von seinem möglichen Halt in der kompetitiven Szene überzeugt. Es muss seine Spieler nur von Zeit zu Zeit daran erinnern. Mit einem wichtigen, heute erscheinenden Update erhält das Spiel eine Reihe offizieller Trainingsmissionen, ein In-Game-Glossar mit Begriffen und einen Arenamodus, in dem ihr Klassen und Waffen testet.

Der Trainings-Hub scheint beeindruckend umfassend geraten. Blutige Anfänger beginnen mit einem Schritt-für-Schritt-Tutorial zum Erlernen der absoluten Grundlagen und die neuen Warrior-Trials-Missionen sollen euch die Feinheiten des Spiels vermitteln, zum Beispiel Täuschungsmanöver für die Eröffnung eines Kampfes. Es ist nicht so viel anders als die “Situation“-Missionen in Rainbow Six Siege und etwas sonderbar, dass For Honor bislang ohne derlei Einführungen auskam, aber schön, dass sich das nun ändert, wenn auch ein wenig spät.

Ubisofts Bemühungen scheinen nicht verschwendet. Ein schneller Blick auf die Steamcharts-Zahlen (inoffiziell, aber verlässlich akkurat) verrät, dass die aktiven Spielerzahlen in den vergangenen drei Monaten allein bei Steam um mehr als 50 Prozent gewachsen sind. Da wir hier von einem Ubisoft-Titel reden, ist es sehr wahrscheinlich, dass sich so mancher zusätzlicher Spieler via Uplay einloggt. Es scheint, als hätten die Einführung dedizierter Server und die Vorstellung einer neuen Season mit Updates ihr Ziel nicht verfehlt.

Der Release des Trainingsmodus erfolgt nicht lange nach dem Launch der Starter-Edition. Obwohl diese nicht ideal ist, besonders wenn ihr keine Lust habt, die zusätzlichen Charaktere mit deutlich erhöhtem Grinding- und Zeitaufwand freizuspielen, können Gelegenheitsspieler für 15 Euro reinschnuppern.

So sehr die Leute über das Spiele-als-Service-Konzept lästern, bin ich immer traurig, wenn eine Multiplayer-Community ohne Support im Sande verläuft. Ubisofts neues Gebot, selbst die am wenigsten profitablen Online-Spiele aufzumöbeln, scheint sich auszuzahlen. Ich würde gern erleben, dass das so weitergeht, statt durch eine weitere Ära mit Multiplayer-Titeln zu schreiten, die hätten bestehen können, aber Monate nach dem Launch abgesäbelt wurden.

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