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PUBG: Anti-Cheat-Razzia führt zu mehreren Festnahmen

Vor nicht allzu langer Zeit war Playerunknown’s Battlegrounds ein kleiner Verlierer im Early-Access, kaum weiterentwickelt jenseits seiner Vergangenheit als Day-Z-Mod. Inzwischen ist es ein weltweites Multimilliarden-Dollar-Business, besonders in den wachsenden östlichen Märkten. Das dicke Geld schützt sich selbst, im Guten wie im Schlechten, und eine kürzliche Durchsuchung bei den Erstellern beliebter PUBG-Cheat-Tools führte zu 15 Festnahmen in China.

Die Entwickler schildern das in einem Update bei Steam und versichern bei Gelegenheit, dass die spielinterne Anti-Cheat-Software verbessert wird. Den chinesischen Behörden zufolge (und übersetzt vom PUBG-Team) hier die bisherigen Ergebnisse der Razzia.

“15 Hauptverdächtige, darunter “OMG“, “FL“, “火狐“, “须弥“ und “炎黄“ , wurden verhaftet für die Entwicklung von Hack-Programmen, den Betrieb von Marktplätzen für besagte Programme und gewinnorientierte Transaktionen. Sie wurden mit einer Geldstrafe von 30 Millionen RNB (5,1 Mio. US-Dollar) belegt. Die Verbindung weiterer verdächtiger Personen zu diesem Fall wird derzeit untersucht.“

“Einige im Internet vertriebene Hack-Programme umfassen einen Heybox-Virus in Form eines Trojaners. Es ist bewiesen, dass die Hack-Entwickler diesen Virus nutzten, um die PCs anderer User zu kontrollieren, ihre Daten auszulesen und illegal Informationen zu gewinnen.“

Das ist eine unglaubliche Geldstrafe und ich frage mich, wie viel Kohle die Ersteller dieser Cheating-Tools bisher gescheffelt haben. Der Markt für Counter-Strike-Schummelei ist bis heute lukrativ geblieben, auch wenn die Bekämpfung an eine Hau-den-Maulwurf-Runde einer Jahrmarktbude erinnert, da viele Cheater eine neue Kopie des Spiels kaufen, nachdem sie gebannt wurden. Man könnte annehmen, schlicht das Spiel zu nutzen und darin besser zu werden, wäre einfacher und weniger kostspielig, aber anscheinend nicht.

PUBG hat schon seit einiger Zeit ein Cheater-Problem. Mich erwischten sie ein paar Mal. Jedenfalls ist das die einzig einleuchtende Erklärung dafür, wie mich jemand hinter einem sehr massiven, undurchlässigen Hügel mit einer einzelnen Kugel aus einer Maschinenpistole töten kann. So drakonisch Durchsuchungsaktionen, Festnahmen und Strafen in Millionenhöhe sein mögen, hoffe ich, dass am Ende etwas Gutes dabei herauskommt.

Es ist außerdem bestätigt – zumindest von der chinesischen Polizei, also genießt das mit Vorsicht -, dass Cheats zum Verbreiten von Trojanern/Backdoor-Anwendungen und zum Stehlen von Informationen genutzt wurden. Hoffentlich überdenken einige Schummler ihre Einstellung, aber angesichts der Art von Leuten, die auf dem Cheaten in Online-Spielen beharrt, bezweifle ich das. Alle anderen werden sich bestimmt benehmen, oder? Gut so.

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