Symmetra aus Overwatch bekommt eine Barriere von “unendlicher Größe“

Im Moment ist das Leben für Symmetra aus Overwatch nicht unbedingt das beste. Ihre Photonenprojektor-Attacke mit automatischer Zielfunktion und die aufstellbaren Geschütze mögen eine gute Wahl für neue Spieler sein, aber nach herkömmlicher Auffassung hat sie in kompetitiven Runden nichts verloren. Sie ist die einzige Heldin, die niemals in einem Ligaspiel gewählt wurde.

Wie also löst man ein Problem namens Symmetra? Dem Lead-Designer Geoff Goodman zufolge bestückt man ihre Geschütze mit Raketen und verwandelt ihre Teleporter-Ultimate-Fertigkeit in eine normale Fähigkeit, die Torbjörns Geschütztürme und D.Vas Ultimate zu transportieren in der Lage ist. Ihre Rechtsklickattacke ist deutlich verstärkt und die Photonenbarriere wird zur neuen Ultimate-Fertigkeit, die eine Barriere von “grenzenloser Größe“ erzeugt. Keine dieser Überarbeitungen ist in Stein gemeißelt, aber sie klingen nach einer wilden Angelegenheit.

Wir wissen schon seit einiger Zeit, dass eine Revision für Symmetra in Arbeit ist. Die neuen Angaben stammen aus Goodmans Antworten in den Overwatch-Foren. Jemand war so nett, eine nützliche Zusammenfassung unterhalb des besagten Postings zu hinterlassen, die mehr ins Detail geht als ich im Folgenden.

Besser noch: Hier ist ein Video, das nicht nur alle geplanten Änderungen erklärt, sondern auch nachstellt, wie diese aussehen könnten.

Diese raketenbetriebenen Geschütze, die stärker verlangsamen und mehr Schaden austeilen, klingen wie ein Albtraum. Als jemand, der die meiste Zeit mit Flankierungsmanövern in Gestalt von Genji zubringt, finde ich die Vorstellung wenig reizvoll, an unerwarteten Orten in diese schrecklichen Dinger zu stolpern.

Was ich jedoch in der Tat reizvoll finde, ist der Gedanke, Spieler mit Symmetras neuen Teleportern zu überraschen. Lasst den Ausgang in bis zu 25 Metern Entfernung fallen und der Eingang erscheint vor euren Füßen. Die Verbindung besteht “nur für kurze Zeit“, aber ihr könnt D.Vas explodierenden Mech direkt hinter ein gegnerisches Team schicken oder anderen Charakteren Zugang zu höhergelegenen Punkten verschaffen, die ihnen sonst verwehrt blieben. Von all den Fertigkeiten schreit diese am stärksten nach einer späteren Abschwächung vonseiten der Entwickler – die Wörter “teleportiere Torbs Geschütze“ klingen einfach übermächtig.

Und das sagt einiges, schon allein deshalb, weil die neue Barriere von “endloser Größe“ ebenfalls nach einer gewaltigen Sache klingt. Ihr erschafft und platziert das mit 5,000 Lebenspunkten bepackte Monstrum ähnlich wie Meis Eiswand. Goodman erklärt: “In den Playtests war das höchst interessant. Man kann sie auf viele verschiedene Arten benutzen und es ist ausschlaggebend, wo man sie genau positioniert“.

Barrieren halten gegnerische Kugeln ab, keine Körper, weshalb sie ein verteidigendes Team nicht davor bewahren können, dass jemand in ihren Bereich eindringt – aber sie schneiden den Eindringling von seinen Verbündeten ab. Ich kann mir auch die Verheerung einer Barriere vorstellen, wenn man sie in der Mitte eines Punktes in Stellung bringt und die Verteidiger aus ihrer Verschanzung zwingt.

Die einzigen geringfügigen Bedenken dieser Überarbeitung betreffen die entfernte Auto-Aim-Funktion von Symmetras Photonenprojektor. Einige Leute, die sonst keine Shooter spielen, wissen diese sehr zu schätzen. Ich sage “geringfügig“, weil der Angriff nun größere Distanzen überbrückt und fast den doppelten Schaden anrichtet – auch wenn die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Schadens halbiert wurde.

Für Genji-Hauptspieler scheinen das alles weniger gute Neuigkeiten zu sein, oder?

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