Der katholische Schuldsimulator Gray Dawn erhebt sich im Juni

Am Weihnachtsabend des Jahres 1910 unternehmt ihr den Versuch, einem jungen Messdiener einen Dämon auszutreiben. Als Priester seid ihr für so etwas qualifiziert und könnt es auf euch nehmen, denkt ihr. Wie sich herausstellt, seid ihr es nicht und das Kind springt aus dem Fenster. Anschließend steht ihr unter Verdacht, den Jungen in der Kirche ermordet zu haben, und müsst eure Unschuld beweisen. Falls nicht, folgt die Hinrichtung. Ach, und ihr habt definitiv einen Dämon befreit, der euch bei diesem Unterfangen quält. All das geschieht im Juni, sobald Gray Dawn zu haben ist.

Vor ein paar Tagen veröffentlichte Interactive Stone einen neuen Trailer mit Spielszenen:

Wir sehen hier einen stärkeren rätselmechanischen Ansatz mit unglaublich schöner Grafik, in der Entstehung seit mehreren Jahren. Seit 2015 oder so verfolge ich die Entwicklung und das Wissen, es nächsten Monat spielen zu können, erfüllt mich mit einem Gefühl von.. oh. Oh nein. Das ist nur die Schuldfrage. Das ist überhaupt nicht wundervoll.

Sicher folgt mehr als ein Twist in einem Spiel, in dem man einen Priester verkörpert, und die dämonische Manifestation eurer früheren Sünden ist… von der besonderen Art. Trotz eines gescheiterten Kickstarter-Auftritts klammerte sich Interactive Stone an den Traum und das fertige Spiel bäumt sich bedrohlich auf, in wenigen Wochen einen Teil unseres Lebens einzunehmen.

Bei Steam könnt ihr es vorbestellen. Und ganz bestimmt gibt es keine gruseligen Kinder in diesem gruseligen katholischen Spiel. Oder?

Oh…

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