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Call of Duty: Black Ops 4 hat einen Battle-Royale-Modus und keine klassische Kampagne

Der Battle-Royale-Flieger befindet sich tatsächlich im Anflug auf Call of Duty: Black Ops 4 und verfrachtet Charaktere, Waffen und Locations aus allen Black-Ops-Teilen – darunter der Zombies-Modus – in eine große Last-Man-Standing-Schlägerei. Im Rahmen der offiziellen Enthüllung bestätigte Activision außerdem die Gerüchte, dass Blops 4 keine traditionelle CoD-Story-Kampagne enthalten wird. Obwohl es hier und da ein paar Missionen einstreut, liegt das Augenmerk auf dem Mehrspielermodus. Eine überraschende Änderung: Die PC-Version läuft diesmal nur in Blizzards Battle.net, nicht via Steam.

Der Großteil der Geschehnisse in Blops 4 ist zwischen Blops 2 und 3 angesiedelt – in der Zukunft, nicht der übermäßig hochgezüchteten Zukunft. Rechnet mit Wingsuit-Kämpfen, Greifhakenkanonen, abnehmbaren und mobilen Barrikaden und wenigstens einem etagenhohen Roboter. Die Charakterklassen – betitelt als “Spezialisten“ – sind zurück, diesmal mit mehr einzigartigen Gadgets. Jeder hat seine eigene kleine Solomission zur Einführung seiner Fertigkeiten, aber jupp, erwartet keine klassische Kampagne.

Das vormals unbestätigte Gerücht über einen Battle-Royale-Modus in Blops 4 besagte, dass die traditionelle Kampagne nicht rechtzeitig fertiggestellt werden konnte und deshalb fallen gelassen wurde. Activision verkauft diesen Umschwung ein wenig positiver und sagt, dass der komplette Multiplayer-Modus voller Geschichten steckt. Dennoch nehme ich an, dass er heutzutage einfach die treibende Kraft hinter CoD ist, nicht die Kampagnen für Trottel wie mich, die das Spiel erst Jahre später im Sale kaufen, da sie kein Interesse am CoD-Mehrspielermodus haben.

Es klingt danach, als hätte Entwickler Treyarch dieses Jahr an CoDs knorrig gewordenem Innenleben herumgebastelt. Die Waffen unterliegen vorhersehbaren Rückstoßmustern, die Spieler angeblich erlernen und meistern können. Die Heilung erfolgt nicht länger automatisch, sondern auf Tastendruck, wobei ihr euren Arm in ein magnetisches Gadget steckt. Einer der Spezialisten hat eine magische Heilungskanone und so etwas. Den Waffen könnt ihr mithilfe eines speziellen “Operator-Mod“-Erweiterungsslots neue Fähigkeiten spendieren, etwa einen Unterdrückungseffekt für eine Maschinenpistole. Der Cybersuit-Wandlauf und das schubweise Springen kehren in Blops 4 übrigens nicht zurück.

Da wir das Jahr 2018 schreiben, hat es dafür natürlich einen Battle-Royale-Modus. Seine Bezeichnung ist “Blackout“ und er wirft einen Haufen Spieler auf eine große Map, über die sie an Land, zu Wasser und in der Luft marodieren können. Es gibt keine Angaben zur Spieleranzahl oder Kartengröße, doch laut offizieller Aussage fällt sie “1500-mal größer als Nuketown“ aus, als wäre Nuketown eine international anerkannte Maßeinheit.

Ich bin sehr auf Blackout gespannt. Die meisten Battle-Royale-Shooter haben ein schäbiges Waffen- und kein gutes Bewegungsgefühl, aber CoD ist geschliffen wie sonst was. Ich würde mit einem mehr in den Arcade-Bereich lappenden Ansatz als in Playerunknown’s Battlegrounds rechnen, vielleicht nicht ganz so albern wie Fortnite Battle Royale?

Weiter mit den Zombies. Die diesjährige Ausgabe der kooperativen Untotenparade ist eine sehr kuriose, offiziell losgelöst von den früheren Versionen, da sie einen historischen Ausflug in eine neue Welt unternimmt. Hey, wer mag Zombies in einer römischen Gladiatorenarena erstechen?

Oder an Bord der Titanic?

Oder… wo auch immer die Kerle hier stehen?

Was die PC-Version angeht: Beenox steht Treyarch bei der Entwicklung zur Seite. Rechnet mit dedizierten Servern, vielen Einstellungsmöglichkeiten, einer nicht abgeriegelten Framerate, anpassbarer Steuerung, einem linkshändig voreingestellten Bedienschema und Unterstützung für 4K-HDR-Bildschirme. Und es wird exklusiv in Blizzards Battle.net laufen, nach Jahren bei Steam.

Der Schwenk in Richtung Battle.net erfolgt nicht überraschend, nachdem es sich Activision schon bei der PC-Version von Destiny 2 zunutze machte. Steam fällt ein Anteil an allen Verkäufen zu, und ich kann mir gut vorstellen, dass Activision diesen Anteil gern für sich selbst behalten würde. Der Battle.net-Client ist in vielerlei Hinsicht schlechter als Steam, aber hey, wer Blop möchte, muss eben an Bord kommen.

Call of Duty: Black Ops 4 erscheint am 12. Oktober für 60 Euro im Battle.net. Wollt ihr mehr Szenen sehen, könnt ihr das hier im archivierten Livestream tun.

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