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Dark Souls: Remastered ist da - und hat bereits einen berüchtigten Hacker

Dark Souls Hacker

Knackt eine feine kalte Seele, ihr Fans der dauerhaft vor den Körper gehaltenen Schilde. Dark Souls: Remastered ist heute bei Steam erschienen, ein Tag früher als erwartet. Die ursprüngliche Prepare-to-Die-Edition verschwand vor zwei Wochen aus dem Store. Habt ihr sie bis dahin nicht gekauft, ist das Remaster auf dem PC der einzige Zugang zur Burg der Untoten. Besitzer der alten Version sparen die Hälfte beim Kauf der überarbeiteten Fassung. Allerdings sind die Änderungen eher geringfügig und es besteht ein nervtötendes Problem. Spieler sehen sich den Angriffen eines notorischen Hackers ausgesetzt, eines Finstergeistes, der in Welten einfällt und die Speicherdateien der ahnungslosen Untoten unbrauchbar macht.

Sein Name ist Malcolm Reynolds und als fleißiger Soulist ihr kennt diesen User vielleicht bereits. In Dark Souls 3 war er ein Hacker, der in die Sitzungen anderer Leute einfiel und sie mit einer modifizierten Waffe attackierte, die den Getöteten Seelen verschaffte. Fernab einer menschenfreundlichen Neuverteilung des Souls-Reichtums erklärte das Spiel die Seelenempfänger in diesen Fällen zu Cheatern. Die Spieler erhalten eine Nachricht wie “Invalid game data“, was im Wesentlichen in einer unbrauchbaren Speicherdatei resultiert. Das nennt man wohl “softbanned“.

Und seht euch das an: Malcolm treibt bereits in Dark Souls Remastered sein Unwesen. Diesmal bewirft er arglose Leute mit einem verfluchten Feuerball.

Furchtbar. Seht ihr den Namen Malcolm Reynolds als Eindringling, ist Alt+F4 euer bester Handgriff zurück in Sicherheit. Oder ihr tötet euch einfach selbst, bevor er euch findet. Doch der zuverlässigste Ratschlag besteht darin, regelmäßig Sicherungskopien eurer Speicherdateien anzufertigen. Bei einem Besuch in den Dark-Souls-3-Fight-Clubs hörte ich das erste Mal von der gefürchteten Legende von Mal, und die Spieler gaben mir denselben Rat: Sichere deine Speicherdateien.

Das Remaster scheint weitere technische Probleme zu haben, jedenfalls den unumgänglichen Daumen-runter-Reviews bei Steam zufolge. Einige Leute können es nicht in den Einkaufswagen legen, während andere beim Kauf und Download keinen Ärger haben. Das klingt alles sehr entmutigend. Aber wir stehen bei Tag null und konnten uns noch nicht selbst von den Qualitäten und Änderungen überzeugen. Rein äußerlich betrachtet sind die Verbesserungen eher geringfügig. Ihr könnt mehr als einen Verbrauchsgegenstand gleichzeitig benutzen, es gibt Passwort-Matchmaking à la Bloodborne, höhere Auflösungen, und bis zu sechs Spieler können ihr klägliches Untotendasein in Koop-Sitzungen teilen. Die Prepare-to-Die-Edition litt unter Framerate-Problemen und war ein Albtraum hinsichtlich der Auflösung, was die Spieler zu DSFix und anderen Mods führte.

Jedenfalls findet ihr das Remaster für 40 Euro bei Steam. Oder für 20, sofern ihr die alte Version in eurer Bibliothek habt. Und denkt dran, wenn ihr Mal seht, versucht nicht zu kämpfen, sondern rennt. Steuert auf einen Vorsprung zu und rollt dem Tod sanft in die Arme.

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Brendan Caldwell

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