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Der Koop-/Versus-Shooter Raiders of the Broken Planet ist bis morgen kostenlos zu haben

Das Problem am Launch eines Multiplayer-Shooters: Die Spieler sind ein Teil des Inhalts. Ohne sie ist man oft aufgeschmissen, selbst wenn es einen Singleplayer-Modus gibt. Raiders of the Broken Planet von Mercury Steam (ein Gears-of-War-artiger Koop-Shooter mit leichtem PvP-Twist) wirkte schon immer recht nett, aber ohne Spieler war es nur schwer an den Mann zu bringen und konnte niemals so richtig abheben.

In Vorbereitung darauf, dem Spiel für die nächste episodische Kampagne neues Leben zu injizieren, erhaltet ihr es in den kommenden eineinhalb Tagen kostenlos (mitsamt drei Solo-/Koop-DLC-Kampagnen). Geht rüber zu Steam, installiert es und ihr dürft es bis in alle Ewigkeit behalten (wenn ihr die unterhalb beschriebenen Schritte befolgt).

Nach dem Bisschen, das ich bisher ausprobieren konnte (das Tutorial und eine halbe Solomission), wirkt es wie ein nettes Spiel mit einer Ästhetik zwischen amerikanischen Sci-Fi-Comics und europäischen Space-Eigenarten, was Sinn ergibt, da Mercury Steam ein spanisches Studio ist. Es verlässt sich mehr auf Zwischensequenzen bzw. seine Handlung als die meisten Koop-Titel und fühlt sich stark an wie Gears of War, nur mit automatischer Deckung und einer Sprungtaste zum manuellen Herumklettern, falls nötig. Die Mischung aus Fern- und Nahkampf bleibt intakt, außerdem hat jeder Held seine eigenen Waffen und Spezialfähigkeiten.

Ein interessanter mechanischer Twist besteht in den fehlenden Munitions-Drops. Ähnlich wie in Doom 4 müsst ihr den Gegnern die Kugeln aus dem Leib prügeln und selbst Sniper-artige Charaktere haben einen Anreiz, den direkten Körperkontakt zu suchen und Nahkampfattacken zu nutzen. Die Missionen an sich wirken recht bombastisch, mit einer Menge Bewegung in den Umgebungen um euch herum, während ihr euer Bestes tut, Gesichter mit Kugeln zu bestücken.

Obwohl ihr Raiders auch allein angehen könnt, liegt das Augenmerk auf kooperativen Sitzungen, allerdings mit einem Twist. Euer normales, aus vier Leuten bestehendes Team, das sind die Helden. Aber wer aufseiten der Guten eine Kampagne abschließt, schaltet die Option frei, als Bösewicht der Woche spielen zu können, um das Heldenteam auf Trab zu halten. All die Lakaien und Bosse sind dann auf eurer Seite und obwohl man selbst nicht sonderlich langlebig ist, muss sich die Gegenseite mit einem Hauch menschlicher Unvorhersehbarkeit herumschlagen. Außerdem respawnt ihr, eure Gefolgsleute nicht. Der Trailer oberhalb verschafft euch einen Eindruck von dieser Dynamik.

Das Freischalten der Gratisversion erfordert ein wenig mehr Arbeit als die meisten anderen Steam-Give-aways, aber nicht allzu viel. Die Demo des Spiels (beinhaltet das Tutorial und die erste Mission) ist als kostenlos spielbar gelistet. Ihr müsst sie herunterladen, einmal starten (vielleicht die Einleitung abschließen) und das Spiel anschließend mit dem “Jetzt-spielen“-Button nacheinander in jeder der drei DLC-Kampagnen starten, was sie dauerhaft eurem Account hinzufügt.

Das Hauptspiel gibt es hier bei Steam, daneben die Alien-Myths-, Wardog-Fury– und Hades-Betrayal-Kampagnen. Sobald sie freigeschaltet sind, sollten sie im Missionswahlbildschirm nicht länger ausgegraut sein. Eine fünfte Kampagne ist in Arbeit und kostet letztlich wieder Geld, aber bis zum Freitag könnt ihr euch sämtliche vorausgegangenen Inhalte kostenlos sichern. Ein ordentlicher Batzen Spiel.

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