Das Castlevania-3-artige Bloodstained: Curse of the Moon ist für PC erschienen

Ihr wartet seit Ewigkeiten auf ein neues Castlevania (das kein God-of-War-Klon ist), und beides kommt auf einmal wie gerufen, wenn auch unter einem anderen Titel, da Konami nun mal sein eigenes Ding macht. Noch immer sehnen wir Koji “IGA“ Igarashis vollständige Wiederbelebung mit Bloodstained: Ritual of the Night herbei, doch dessen 8-Bit-artiges und als Kickstarter-Stretch-Goal angesetztes Spin-off Curse of the Moon ist bei Steam erschienen. Dem Vernehmen nach ist es ein liebreizendes Stück altmodischer Peitscherei und Vampirbelästigung der spaßigen Sorte.

Während Bloodstained: Ritual of the Night ein vollwertiges Metroidvania im Stil von Symphony of the Night wird, ist Curse of the Moon stark von Castlevania 3 inspiriert – einem traditionelleren, linearen Plattformer. Doch im Fall von CotM habt ihr vier Protagonisten, jeder mit seinen speziellen Eigenarten, und dazu Wege, die sich nur für bestimmte Charaktere öffnen.

Trotz des 8-Bit-Stils (der sich großteils an die Castlevania-3-Formel hält) bekommt das Spiel eine angemessene Shovel-Knight-Behandlung: weg mit den willkürlichen Sprite-Limits plus eine Ausweitung ins 16:9-Bildformat. Es ist klassischer Inti-Creates-Stoff und im Einklang mit ihren vorherigen Retro-artigen Titeln wie Mighty Gunvolt Burst oder Blaster Master Zero.

Im Vergleich mit den ausufernden Metroidvanias der moderneren Ära mag es relativ kurz ausfallen, aber es wurde hinsichtlich seines Wiederspielwerts entwickelt. Nach Abschluss der Hauptgeschichte schaltet ihr einen zweiten Durchgang frei, inklusive neuer Routen durch die Level, aufgeheizter Bosskämpfe und sogar ein paar neuer erzählerischer Elementen. Nach dem, was ich im Stream von A Raving Loon gesehen habe, ist dieser zusätzliche Durchgang recht knifflig und erfordert aktive Charakterwechsel in den Bosskämpfen.

Bloodstained: Curse of the Moon ist für zehn Euro bei Steam erhältlich.

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