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Führt ein Ausrüstungsgeschäft und durchkämmt Dungeons nach Beute in Moonlighter

Seit der japanische Hybrid aus Hack-and-Slash und Shopverwaltungs-Sim namens Recettear die Durchführbarkeit eines solchen Konzepts bewies, liebe ich die Vorstellung, in einem RPG einen Ladeninhaber zu verkörpern. Sie sind zweifellos die mächtigste aller Klassen – wie sonst füllt man seinen Bestand mit verschiedensten götterschlachtenden Schwertern? Gestern ist ein weiteres Spiel aus dieser kleinen, charmanten Unterkategorie erschienen. In Moonlighter kümmert ihr euch tagsüber um das Ausrüstungsgeschäft eurer Familie und durchkämmt nachts die Dungeons nach Beute und zusätzlichen Waren. Vor dem Hintergrund klingen zwei Jobs fast erträglich.

Wie Recettear ist auch Moonlighter ein aus zwei Hälften bestehendes Spiel. Bei Tage wandert ihr durch das Dorf, kauft und verkauft Ausrüstung je nach Bedarf, stockt den Bestand auf und seid um größtmögliche Gewinne bestrebt. Jeder Dorfbewohner hat seine persönliche Liste mit Dingen, die er mag (und nicht mag), sowie besonderen Items, die sie gern im Sortiment sehen möchten – Gespräche mit ihnen lohnen sich also. Bei Nacht verwandelt sich das Spiel in eine Art “Zelda trifft Roguelike-artige, prozedural generierte Verliese“. Bekämpft Bosse, entriegelt neue Dungeon-Bereiche, schnappt euch Beute für den Verkauf an die Bewohner oder zum Aufrüsten eurer eigenen Ausstattung.

Anders als in Recettear, in dem die Verliese erst im zweiten wichtigen Handlungsbogen in den Mittelpunkt rückten, nimmt das Dungeon-Crawling in Moonlighter den Löwenanteil ein. Statt in einem Affenzahn durch die Gegner zu fegen, müsst ihr im Kampf etwas methodischer vorgehen und sorgfältig herauspicken, was ihr plündern und in euren Rucksack stopfen wollt. Ihr könnt nach einem Abstecher unter Tage nur eine begrenzte Menge zurückschleppen, also gilt stets die Abwägung, wie viel Ausrüstung ihr für die Plündertour mit nach unten nehmt.

Die dem Spiel entgegengebrachte Resonanz scheint weitgehend positiv auszufallen, auch wenn es ein paar Dellen hat, darunter fehlenden nativen Maus-Support und begrenzte Gamepad-Unterstützung abseits generisch via XInput betriebener Geräte. Wer einen Xbox-Controller besitzt, hat keine Probleme, aber andere Leute vielleicht. Darüber hinaus berichten einige Spieler von Bugs und Balancing-Problemen, doch die meisten scheinen sehr zufrieden zu sein.

Moonlighter ist für 20 Euro bei Steam, GOG und Humble erhältlich.

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