Das Fallen-London-Redesign hübscht das Horror-RPG auf (nicht nur für Smartphones)

Failbetter Games hat Fallen London eine schillernde Neugestaltung verpasst, dem Browser-basierten Horror-RPG alternativ-viktorianischer Geschichtsschreibung, das Sunless Sea und Sunless Skies hervorbrachte. Das letzte Update am Aussehen der Webseite erfolgte im Jahr 2009, als die Welt noch nicht einmal wusste, dass Computer Farben beherrschen. Nun sieht sie schicker aus und funktioniert besser im Zusammenspiel mit verschiedenen Bildschirmgrößen, also könnt inzwischen sicher auch eure Taschentelefone mit all den Schrecken und Seltsamkeiten speisen.

Die neue Webseite ist ab sofort in Betrieb. Hier ein Vergleich desselben Bildschirms der alten und der neuen Version. Lasst euch nicht von den merkwürdigen neuen Freunden stören, die mir über den Weg liefen.

Begleitend zum aktualisierten Look nutzt die Seite nun HTTPS für erhöhte Sicherheit und skaliert automatisch die Bildschirmgröße, damit das Erlebnis auf dem PC dasselbe ist wie überall sonst. Failbetter schließt außerdem die Mobile-App für das Spiel, weil die neue Seite sie praktisch überflüssig macht und weil sie von wankelmütiger Qualität war.

Hier erklärt Failbetter, dass die Neugestaltung der Webseite lange überfällig war.

“Fallen London ist wundervoll, aber alt – wir haben den Look seit dem Release vor acht Jahren nicht wirklich verändert. Wir wissen, dass das teilweise seinen Charme ausmacht und die Atmosphäre stärkt, doch wir kamen zu der Ansicht, dass wir einen Neuanstrich brauchten.“

“Mit Blick auf die Langlebigkeit und Zukunft des Spiels müssen wir die Ästhetik modernisieren. Sie soll frisch und zugänglich für alle sein, besonders neue Spieler. Fallen London ist ein großes und komplexes Spiel – das beengte Interface kann den Augen zu schaffen machen und die “Myself“-Seite überwältigend sein, insbesondere für Nichtveteranen.“

Failbetter nimmt noch ein paar Tweaks vor und fixt verbliebene Fehler, aber das ist im Wesentlichen der neue Auftritt.

Fallen London ist kostenlos auf der offiziellen Seite spielbar. Die Entwickler verkaufen einige Extras für Echtgeld (mit einer Mikrotransaktionswährung), ebenso wie optionale Abos mit zusätzlichen Geschichten und anderen Beigaben. Außerdem könnt ihr mehr Aktionspunkte kaufen, die euer Handlungsvermögen begrenzen. Aber unterm Strich ist es ein Spiel, dem man sich ohne große Geldmengen fröhlich hingeben kann.

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