Die 50 besten Shooter für den PC Die 50 besten Strategiespiele für den PC

Fallout 76 unterstützt Mods, aber nicht sofort zum Release

Die Multiplayer-Survival-Sandbox Fallout 76 erhält Modding-Support, teilt Bethesda mit, wenn auch nicht rechtzeitig zum Release im November. Mods sind ein Standard-Feature in Bethesdas RPGs. Sie füllen die vom Hersteller gelassenen Lücken und fügen so viele wundervolle neue Dinge hinzu, doch wegen der Immer-online-Natur von Fallout 76 stand das bislang zumindest für diesen Teil zur Debatte. Ganz zu schweigen von den Befürchtungen, dass die Creation-Club-DLC-Anbindung neuerer Bethesda-Spiele die guten alten Mods verdrängen könnte. Aber nein, sagt Bethesda-Game-Studios-Leiter Todd Howard: “Wir lieben Mods und sind hundertprozentig entschlossen, das auch in 76 umzusetzen“.

Fallout 76, wie es Bethesda auf der E3 enthüllte, ist eine “Softcore-Survival“-Multiplayer-Sandbox in einer postapokalyptischen Welt. 25 Jahre nach dem Bombenfall treten die Spieler aus der Vault 76 ins Tageslicht und bauen die Zivilistion wieder auf, wie es ihnen beliebt – was sehr wahrscheinlich in eine gewaltvolle Richtung geht, bedenkt man die übliche Funktionsweise einer Survival-Sandbox. Ihr könnt sogar Atomraketenanlagen übernehmen und nukleare Geschosse starten. Vermutlich ist man nach 25 Jahren, in denen man seinem Nachbarn beim Schnarchen zuhören musste, dermaßen gereizt, dass man über die Schrecken der Apokalypse hinwegsieht und ihn ausradiert? Das ist sehr sonderbar. Es heißt, Krieg bleibt immer gleich, aber man könnte annehmen, dass die Leute wenigstens ein paar Jahre lang davon absehen, ihre früheren Mitbewohner in die Luft zu jagen.

Fallout 76 hat keine menschlichen NPCs. Quests findet ihr verstreut in Terminals, Tapes, bei Robotern und auf die übliche Fallout-“Found-World“-Art. Und obwohl es in Echtzeit läuft, ermöglicht eine Art von VATS-System das Anvisieren verschiedener Körperteile. Bethesda möchte es nach dem Launch weiterhin aktualisieren und erweitern, und zwar auf die “Live-Spiel“-Art, doch die Spieler dürfen ebenfalls neue Inhalte bauen. Irgendwann jedenfalls.

Howard legte die Modding-Pläne gegenüber Geoff Keighley offen (via PC Gamer):

“Unser Launch-Ziel (und das ist wirklich neu für uns): einen gut laufenden, robusten Dienst zu haben und dann, einige Zeit später… wir arbeiten derzeit noch aus, wie dieser Dienst genau aussieht, aber ihr könnt eure eigenen privaten Welten betreiben, sie modden und all das. Wir glauben, das ist es, wo die Langlebigkeit in unseren Spielen sitzt. Und das ist kniffliger, wenn man von einer Online-Welt spricht, doch wir haben uns diesem Ansatz verschrieben, obwohl er nicht direkt zum Launch erfolgen wird.“

Falls ihr noch besorgt seid, dass er beim Wort “Mods“ über den Creation Club redet – nein. Bethesda war immer recht unmissverständlich beim Thema, dass sie Creation-Club-Inhalte nicht als “Bezahl-Mods“ ansehen, und bislang stimmt das – sämtliche Inhalte werden speziell für den Club gestaltet und in Auftrag gegeben. Mod-artiger Content, sicher, und teuer, aber keine Mods im eigentlichen Sinne. Trotzdem wäre ich nicht überrascht, wenn Fo76 ebenfalls einen Club hätte.

Das Spiel erscheint am 14. November.

verschlagwortet mit , , , , , .

Wenn Sie auf unsere Links zu Online-Shops und einen Kauf tätigen, erhalten wir ein paar Cent. Infos dazu finden Sie hier.

Who am I?

RPS UK

Contributor

More by me

Support RPS and get an ad-free site, extra articles, and free stuff! Tell me more
Please enable Javascript to view comments.

Please log in to reply.

Aktuelle Videos