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Steam stellt nächstes Jahr den Support für Windows XP und Vista ein

Ab 2019 stellt Valve die Steam-Unterstützung für Windows XP und Vista ein, teilt der Hersteller mit. Einige der neueren Steam-Funktionen sind damit nicht kompatibel, heißt es, also werden die reichlich in die Jahre gekommenen Betriebssysteme fallen gelassen. Wollt ihr Steam nach dem 1. Januar 2019 weiterhin nutzen, müsst ihr auf eine aktuellere Windows-Version umrüsten (oder zu Linux wechseln?). Öffentlichen Zahlen zufolge sind die alten Betriebssysteme nur noch bei einem Prozent der User in Benutzung, auch wenn es denen sicher gegen den Strich gehen wird. Valves Entscheidung ist keine überraschende. Microsoft hat den Support schon vor langer Zeit eingestellt, ebenso wie Blizzard für seine neueren Spiele.

“Die neuesten Steam-Funktionen basieren auf einer eingebetteten Version von Google Chrome, die nicht länger mit den älteren Windows-Fassungen zusammenarbeitet“, sagt Valve. “Außerdem werden künftige Steam-Versionen nach Windows-Feature- und -Sicherheits-Updates verlangen, die nur in Windows 7 und darüber zur Verfügung stehen.“

Steam läuft noch bis zum 1. Januar mit XP und Vista. Einige Funktionen, etwa der neue Steam-Chat, werden bereits im Vorfeld nicht funktionieren. Vermutlich könnt ihr weitere Steam-Updates im Anschluss mithilfe des Offline-Modus umgehen und das Programm weiterhin nutzen, auch wenn ihr keinen Zugriff auf die Online-Features mehr habt und es nicht erneut installieren könnt.

Microsoft veröffentlichte Windows XP im Jahr 2001 und Vista 2006 – der Support und Sicherheitsaktualisierungen wurden für beide Systeme schon vor Jahren eingestellt. Falls ihr sie nach wie vor nutzt, seid ihr auf euch allein gestellt, zumal es nicht gerade eine sichere Bank ist, damit einen Online-PC zu betreiben.

Valves öffentlich einsehbare Umfrageergebnisse belegen, dass 0,22 Prozent aller befragten Steam-Nutzer (im Mai 2018) noch auf die 32-Bit-Version von Windows XP zurückgreifen. Vista oder die 64-Bit-Edition tauchen nicht einmal auf, mit Werten unterhalb der fast nichtigen 0,08 Prozent für Windows 8.1.

Blizzard stellte den XP- und Vista-Support für World of Warcraft und die neueren Spiele im Jahr 2017 ein. Eve Online wagte diesen Schritt bereits ein Jahr zuvor, von Neuerscheinungen ganz zu schweigen. Steam unterscheidet sich offensichtlich davon. Es ist der Eingang zu einem kompletten Store und gewissermaßen der dazugehörige Kopierschutz. Und es kann den Zugang zu Spielen abschneiden, die anderweitig vielleicht mit XP oder Vista funktioniert hätten.

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