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Deep Rock Galactic bekommt neue Gegner, Umgebungen und eine Bartphysik

Obwohl Deep Rock Galactic erst vor einigen Monaten an den Start ging, fühlt es sich wie eine Ewigkeit an, seit ich Ghost Ship Games‘ Koop-Space-Zwerg-Minen-Shooter spielte. Während dieser Abwesenheit krempelten die Entwickler ihre Ärmel hoch und veröffentlichten kürzlich das vierzehnte Update. Die lustigerweise “Feature Creep“ genannte neue Version bringt mehr Vielfalt in den Umgebungen, weitere Gegnertypen, Spielfunktionen und – am wichtigsten – eine akkurat modellierte Bartphysik für euren zwergischen Minentrupp. Den Entwicklern zufolge ist das auch ein großartiger Einstiegspunkt für neue Spieler.

Das vielleicht am schnellsten zutage tretende Feature ist ein zusätzlicher Operationstyp – Salvage -, in dem ihr drei beschädigte Lastenroboter plus ihre Abwurfkapsel reparieren sollt. Findet das Ziel, sichert es und flickt es zusammen, während euch Gegnerwellen das Leben schwer machen. Die Verteidigung gerät ein wenig schwieriger angesichts der neuen Gegnerart, Grabber – das sind riesige fliegende Käfer, die sich gern Zwerge greifen und sie aus großer Fallhöhe in das Gestein krachen lassen.

Die Minen sind seit dem Release zunehmend vielseitiger und komplexer geraten, unter anderem mit eigenständigeren Umgebungen und Biomen, einige ausgestattet mit angemessenen Gefahren und Gimmicks. Vulkanische Gebiete haben Böden aus Magmagestein, auf anderen Planeten fegen Sandstürme durch größer angelegte Tunnel und es gibt ein paar harmlose, Mineralien sammelnde Aliens, die ihr erschießen und erleichtern könnt. Oder ihr hüpft ihnen auf den Rücken, denn… wieso nicht? Außerdem erfolgten viele Balancing-Anpassungen und Bugfixes, über die euch die vollen Patch-Notes auf dem Laufenden halten.

Am wichtigsten: Die glänzenden Bärte eurer Zwerge sind dank des neuen Physikmodells nicht länger reglos wie das Gestein, durch das ihr euch grabt. Je länger, desto schlappiger, also dürft ihr euer hart verdientes Geld guten Gewissens in weitere Bart-Upgrades investieren. Und ja, das ist in dem Spiel wirklich der letzte Schrei. Auch wenn Deep Rock Galactic keine so große Spielermenge mobilisieren konnte, wie ich hoffte, ist es auf jeden Fall einen Versuch wert. Und obwohl sich der Ansatz ideal für Koop-Runden eignet, könnt ihr es ebenso gut allein in Angriff nehmen.

Das Spiel ist bei Steam und Humble via Early-Access verfügbar und kostet 23 Euro.

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