Die 50 besten Shooter für den PC Die 50 besten Strategiespiele für den PC

PUBG Corp äußert sich zur Wiederverwendung von Assets

Playerunknown’s Battlegrounds sieht sich Vorwürfen über die Wiederverwendung von Assets ausgesetzt, da es fix und fertig auf dem Unreal-Marktplatz zum Kauf angebotene Objekte nutzt. Das Wissen, dass dort ein Stuhl verkauft wird und im Spiel landet, sollte keine Auswirkungen – positiv oder negativ – auf irgendjemanden haben, der sich mordernd durch massive Kriegszonen schlägt. Trotzdem findet man einen Haufen Reddit-Postings, die Anstoß daran nehmen. PUBG Corp entschied sich kürzlich dafür, in der Hinsicht endlich für Klarheit zu sorgen.

“Ich sehe einige Kommentare, dass wir Assets wiederverwenden“, sagte Brendan “Playerunknown“ Greene während der E3. “Innerlich tötet mich das ein Stück weit.“

Nachdem das obige Video mit Greene im PUBG-Subreddit auftauchte, ging PUBG Corps Ryan Rigney ein wenig näher ins Detail mit einem Beitrag, der einige “Fehlinformationen“ über das Grafikteam und die im Store gekauften Objekte ins rechte Licht rücken soll.

“Die erste Sache, die man verstehen muss, wenn man ein Team gründet: Man muss sich auf einen Asset-Store verlassen, da es der einzige Weg ist, das Spiel schnell in Gang zu bringen, noch dazu zu einem angemessenen Preis. Ein Grafikteam mit 40 Leuten einzustellen, um “ein Spiel auszuprobieren“ und “zu sehen, ob es Spaß macht“, das ist einfach keine clevere Arbeitsweise. Dafür gibt es den Store. Es ist eine tolle Quelle für Teams, die clever arbeiten möchten.“

Die erste Map, Erangel, war eine Mischung aus hauseigener Leistung des Korea-Teams, gekauften Assets und ein paar ausgelagerten Inhalten. Die Militärbasis zum Beispiel entstand bei einem Team in den USA. Für Miramar, die zweite Karte, stand ein nordamerikanisches In-House-Grafikteam zur Verfügung, daneben das aus Korea, was sich in weniger hinzugekauften Assets niederschlug. Benutzt wurden sie “strategisch“, da es nicht viel Sinn hat, jedes einzelne Objekt brandneu von Hand zu bauen.

Rigney zitierte auch einen der leitenden Grafiker mit der Erklärung, warum das so ist.

“Wieso sollten meine Grafiker zwei Wochen mit einem generischen Objekt verbringen, wenn sie stattdessen an anderer Stelle etwas von echtem Wert für die Spieler beitragen könnten? Wie oft sollten wir eine Telefonzelle modellieren? Oder eine Registrierkasse?“

Außerdem werden die externen Assets nicht einfach in das Spiel geworfen, erklärt Rigney. Sie durchlaufen Anpassungen von den Grafikern, sowohl hinsichtlich der Ästhetik als auch der Performance. Da die Grafikteams wachsen, dürfte jede noch folgende Insel über weniger dieser Materialien verfügen. Sanhok hat weniger als Miramar und die neueste Karte, die im Winter erscheinen soll, setzt diesen Trend fort. Rigney rechnet allerdings damit, dass externe Assets weiterhin eine Rolle spielen werden. “Das ist eine gute Sache“, sagt er.

verschlagwortet mit , , .

Wenn Sie auf unsere Links zu Online-Shops und einen Kauf tätigen, erhalten wir ein paar Cent. Infos dazu finden Sie hier.

Who am I?

RPS UK

Contributor

More by me

Support RPS and get an ad-free site, extra articles, and free stuff! Tell me more