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Noitas physikalisch simulierte Pixelmagie beeindruckt nach wie vor zutiefst

Das Konzept komplett physikgesteuerter Welten war schon immer ein überaus reizendes, aber so wenige Spiele bekommen es richtig auf die Reihe. Wo es andere versuchten und dabei scheiterten, bestehen große Hoffnungen für das kommende Roguelike Noita, besonders nach seinem Auftritt auf der PC-Gaming-Show der diesjährigen E3. Der beste Beweis: ein neues Video mit enorm detaillierter Umgebungszerstörung, von Pixeln gegenüber anderen Pixeln verübter Gewalt, ein paar beeindruckenden Lichteffekten, und all das in seidig-glatter Beschaffenheit, obwohl jeder Pixel ein eigenes physikalisch definiertes Objekt ist.

Nach einer frühen Version auf der GDC in diesem Jahr blieb ein starker Eindruck zurück, der sich umschreiben lässt mit “Wie Spelunky in meinen Träumen aussieht“ – und das neue Material stützt diesen nur. Wie Spelunky ist auch Noita außerordentlich tödlich. Jeder Gegner hat ein Dutzend verschiedener Möglichkeiten, euch um die Ecke zu bringen, plus hundert weitere, die sich in versehentlichen Interaktionen mit der Umgebung widerspiegeln. Es gibt nicht allzu viele Spiele da draußen, in denen ein Streuschuss eine Felswand lösen kann, die euch dann in einem Fluss blubbernder Lava versenkt.

Ebenfalls auffällig im Trailer sind die soliden 60 Bilder pro Sekunde. Welche Codemagie Nolla Games auch immer gewirkt hat, sie ermöglicht all diese Interaktivität, ohne die CPU zu überlasten. Wer Data Realms‘ ähnlich ambitioniertes Cortex Command kennt, wird sich entsinnen, dass es selbst moderne PCs an ihre Grenzen bringen kann, und zwar aufgrund der Single-Thread-Physik-Engine. Solche Limitierungen sind bei Noita höchstwahrscheinlich kein Thema.

Entwickler Nolla Games ist eine kleine Truppe, aber auch so etwas wie ein All-Star-Trio. Das Spiel kommt von Petri Purho (Schöpfer von Crayon Physics), Olli Harjola (The Swapper) und Arvi “Hempuli“ Teikari (Environmental Station Alpha, Baba Is You). Ihre kombinierten künstlerischen Fertigkeiten, die Liebe für beschauliche, lesbare Pixel-Art und ihre Erfahrung mit Physik-Engines schüren die Hoffnung, dass Noita den Durchbruch schafft, wo andere ins Schlingern geraten. Und wenn nicht, sieht es wenigstens nach einem Spiel aus, in dem das Verlieren Spaß machen kann.

Leider gibt es noch kein Release-Datum (“sobald es fertig ist“, sagt Nolla), aber bei Steam könnt ihr das Übliche tun, von Wunschliste bis hin zu weiteren Screenshots und animierten GIFs.

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