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Valve zeigt seine neue VR-Eingabemethode anhand von Portal-Minispielen

Es wirkt recht müßig, VR als Fehlschlag oder Erfolg einzuordnen, solange nicht mal eine Einigung über die grundlegende Eingabemethode besteht. Valves aktuelles VR-Projekt ist ein alternativer HTC-Vive-Controller namens Knuckles und dem Vernehmen nach ein großer Schritt in die richtige Richtung, indem er komplexe Fingerbewegungen erfasst und nebenbei Platz für Analogsticks und verschiedene Buttons findet. Zur Vorführung der neuen Hardware hat Valve Moondust zusammengestellt, eine Minispielsammlung mit Portal-Hintergrund.

Obwohl ihr natürlich einen absurd seltenen Knuckles-EV2-Prototyp zum Spielen bräuchtet, könnt ihr hier zumindest nachlesen, wie die verschiedenen Simulationen innerhalb der Sammlung funktionieren. Die vier Spiele sind Rock Crushing (zermalmt Felsen als riesiger Roboter), Buggy Buddy (steuert ein ferngelenktes Auto), Space Station Construction (tut genau, wonach es klingt) und Throwing Range, in dem ihr keine Dinge im virtuellen Raum einsammelt, sondern das Gegenteil tut.

Die sofort ins Auge stechende Demo ist Rock Crushing, da sie von euren individuellen Fingerbewegungen und der Druckempfindlichkeit abhängt. Das Posting im Entwickler-Blog hat mehr Details über die Herausforderung, den “richtigen“ Druckpunkt zu finden, mit dem man die Felsen zerstört, und gleichzeitig sicherzustellen, dass die Leute nicht versehentlich Dinge kaputt machen, statt sie aufzunehmen. Haptisches Feedback ist essenziell für die Erfahrung. Die Spieler müssen wirklich sehen und “fühlen“, wie ihre Hände sich auf die virtuelle Welt auswirken, ohne dass ein echter physikalischer Widerstand besteht.

Das soll nicht bedeuten, dass die anderen Demos einfach zu entwickeln waren. Der Blog geht weiterhin ins Detail darüber, dass jeder Tester seine eigenen Ideen hatte, wie man die Demo mit dem ferngesteuerten Buggy am besten bedienen sollte. Letztendlich einigten sie sich auf eine Lösung, die einem modernen RC-Modellauto nahekommt, was Sinn ergibt. Es klingt nicht danach, als hätte Valve viel bei der Space-Station-Entwicklung gelernt, aber in Aktion fühlt es sich anscheinend sehr geschmeidig und befriedigend an.

Der letzte Moondust-Bestandteil, das Werfen, war beinahe eine so große Herausforderung, wie den Spieler Dinge zerstören zu lassen. In VR ist das wirklich eine schwierige Angelegenheit. Falls ihr es noch nie versucht habt, stellt euch vor, was beim Werfen eines echten Balls alles schiefgehen kann, plus die Latenz, potenzielle Fehldeutungen aufseiten des Controllers, die Tasten als reiner Fingerersatz und so weiter. Der Knuckles-Controller unterliegt hier noch weiteren Variablen, aber die Entwickler schätzen, eine zufriedenstellende Standardkonfiguration gefunden zu haben.

Für mich ist das alles faszinierend mit anzuschauen, zumal derlei Entwicklungen einen VR-Headset-Kauf in die Ferne rücken, bis Knuckles für den Massenmarkt verfügbar ist. Es dauerte Jahre, bis Entwickler die Maus als Steuergerät für First-Person-Spiele entdeckten; und die Arbeit an neuen Controller-Konzepten verschlingt Zeit, viel Aufwand und Fehlversuche, bis man auf der richtigen Spur ist. Ob so oder so: Das hier scheint ein Schritt in eine gute Richtung zu sein und ich kann es kaum erwarten, selbst einen Versuch zu starten, sobald die Hardware verfügbar ist.

Moondust erfordert einen Knuckles-EV2-Prototyp zum Spielen. Über den Link im Entwickler-Blog könnt ihr es trotzdem herunterladen.

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