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Die Star-Control-Schöpfer starten Crowdfunding, um die Gerichtskosten fürs Stardock-Verfahren zu sammeln

Fred Ford und Paul Reiche, die führenden Entwickler hinter den ersten zwei Star-Control-Spielen aus den Neunzigern, haben eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, um ihre Gerichtskosten im Kampf gegen Stardock zahlen zu können. Beide Parteien beanspruchen verschiedene Rechte an der Sci-Fi-Serie für sich. Ford und Reiche entwickeln derzeit Ghosts of the Precursors, ein Sequel zu Star Control 2 (abgesehen vom Titel), während Stardock an dem in einem alternativen Universum angesiedelten Prequel Star Control: Origins sitzt. Ford und Reiche zufolge belaufen sich die Verteidigungskosten auf etwa 2 Millionen Dollar, weshalb sie an die Öffentlichkeit appellieren, ihnen zu helfen.

Der Streit beläuft sich im Grunde auf drei Dinge: Wer die Rechte an den Originalspielen besitzt und sie verkaufen kann. Wer die für die Originalspiele erstellten Charaktere und die Lore nutzen darf. Und wer sein neues Spiel mit den ursprünglichen Titeln verknüpfen darf.

Wer was davon in der Hand hält, das ist der strittige Punkt an der Sache. Stardock scheint zumindest das Star-Control-Markenrecht und das Star-Control-3-Urheberrecht zu haben, erstanden von Atari im Rahmen eines Insolvenzverkaufs. Reiche verfügt anscheinend über die Rechte an Charakteren und Aliens der ersten beiden Star-Control-Spiele. Darüber hinaus… streiten sich die Parteien um den Rest.

Stardock verlangte sogar, dass sich die beiden nicht länger als Schöpfer von Star Control ausgeben. Der Rest des Entwicklerteams sei dafür verantwortlich zu machen und “jegliche Urheberschaft, die Reiche und Ford bezüglich der klassischen Star-Control-Spiele anmelden, war nur begrenzt“. So sehr ich glaube, dass wir aufhören sollten, Einzelpersonen als “Schöpfer“ von Team-entwickelten Spielen auszuweisen, klingt das ziemlich frech.

Die Sache ist recht umstritten und undurchsichtig, und das wird sicher teuer. Stardock ist ein halbwegs großer Entwickler und Publisher mit Ressourcen für eine solche Angelegenheit. Gerichtsfälle wie dieser können damit enden, dass eine Seite die andere überdauert, und zwar schlicht mit mehr Geld, um die Anwälte länger bezahlen zu können. Reiche und Ford hoffen, dass ihre Fans das einsehen und ihnen dabei helfen, das Ganze durchzustehen.

Am vergangenen Freitag starteten sie bei gofundme – einer Crowdfunding-Seite, die Amerikaner gern zum Überstehen diverser Lücken in ihrem Rechts- oder Gesundheitswesen nutzen – den “Frungy Defense Fund“. Sie zielen auf 2 Millionen Dollar ab, was unwahrscheinlich klingt, aber jedes bisschen hilft.

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