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Auf einmal hat Kingdom Come Deliverance einen Hardcore-Modus

Kingdom Come Hardcoremodus

Ziemlich genau drei Wochen nach dem Version-1.5-Update für Kingdom Come Deliverance hat Entwickler Warhorse die nächste Leitersprosse umklammert und Version 1.6 veröffentlicht. Das an sich wäre reichlich unspannend und keiner Erwähnung wert, nachdem das Rollenspiel seit einigen Patches weitestgehend in der Spur und ohne die schlimmen Release-Aussetzer spielbar ist. Aber neben vier Erweiterungen war auch ein Hardcore-Modus angekündigt. Der ist heute erschienen und übernimmt das Knüppel-zwischen-die-Beine-Werfen auf eine andere, spielnahe Art, wenn man sich schon nicht mehr auf die guten, alten Gamebreaker verlassen kann.

Version 1.6 also und damit eine Reihe an Bugfixes, die allmählich immer unspektakulärer klingen. Was ist aus Kloppern geworden, bei denen der Hauptcharakter mit dem Bogen sein Schwert statt Pfeilen verschoss? Das war witzig. Heute geht es nur noch um kleinere Korrekturen, wie es aussieht. Oh, und um den neuen Trailer zum From-the-Ashes-DLC:

Die Erweiterung ist heute aber kein Thema, ebenso wenig wie die anderen drei, die bis zum nächsten Jahr angesetzt sind. Stattdessen: der Hardcore-Modus. Um ihn nutzen und euch triezen lassen zu können, müsst ihr einen neuen Spieldurchlauf beginnen. Es gibt keine Umschaltmöglichkeit in einer laufenden Kampagne.

Und wenn man so weit ist, viel Glück unter den verschärften Bedingungen. Im aktuellen Steam-Update-Posting geht Warhorse näher ins Detail, was das genau bedeutet. Zum einen sind die Himmelsrichtungen nicht länger auf dem Kompass sichtbar und die Wegpunkte nur dann, wenn ihr dicht genug dran seid. Schnellreise ist generell deaktiviert, ähnlich wie die automatische Speicherfunktion. Wollt ihr den Fortschritt festhalten, klappt das mit Retterschnaps, im eigenen Bett oder einem Badehaus.

Sichtbare Anzeigen für Gesundheit und Ausdauer sind ebenfalls aus der Welt und ihr müsst euch beim Start zwingend für zwei negative Perks entscheiden, die das komplette Spiel über an eurer Haltung nagen, auf die eine oder andere Art. “Stellt sie euch vor wie permanente Debuffs, die Heinrichs Abenteuer deutlich erschweren“, schreiben die Entwickler.

“Claustrophobic“ beispielsweise reduziert seine Angriffskraft, wann immer ihr das Helmvisier runterklappt, und ist somit ein Abwägen zwischen Schutz und Schaden. “Hemophilia“ verstärkt den Blutungseffekt und “Numbskull“ senkt die ausgeschüttete Erfahrung permanent. “Shakes“ erschwert das Zielen und Schlossknacken merklich (als wäre Letzteres nicht ohnehin schon fummelig genug), während “Sonambulant“… Dinge mit euch anstellt. Kurz gesagt: Es kann passieren, dass ihr an einem anderen Ort aufwacht als dem, wo ihr euch zur Ruhe gebettet habt. Das klingt spaßig.

Die kompletten Patch-Notes mit allen negativen Perks findet ihr bei Steam, das Spiel selbst ebenfalls. Weitere Informationen zum ersten DLC sollen “sehr bald“ folgen.

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Sebastian Thor

Contributor

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