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Die neue Symmetra ist in Overwatch verfügbar, dazu Gruppensuche und Anerkennungssystem

Overwatch Symmetra

Wenn viele Overwatch-Spieler in den kommenden Tagen Symmetra übers Feld scheuchen, liegt das daran, dass von ihrem bekannten Auftreten so gut wie nichts mehr übrig ist. Blizzard hat die Frau mit den nervigen Minigeschützen und dem Teleporter (wie angekündigt) überarbeitet, und Junge, bei ihr ist kaum ein Stein auf dem anderen geblieben. Nach dem Abstecher auf die Testserver können nun alle Spieler erfahren, wie riesig ihre neue Ultimate-Barriere ausfällt und wie unbekümmert McCree inzwischen multiple Ziele lochen kann – seine Ultimate erhält die dreifache Reichweite.

Das sind zumindest ein paar der auffälligsten heldenbezogenen Punkte, wenn man sich die Patch-Notes zum gestern veröffentlichten Update 1.25 anschaut. McCrees “Revolverheld“-Ultimate-Reichweite wurde von 70 auf 200 Meter (!) erhöht und Orisas Ultimate-Kosten sind um 15 Prozent reduziert. Der Superbooster wurde “angesichts seines Effekts zu selten eingesetzt“, sagt Blizzard. “Mit dieser Änderung kann Orisa ihre ultimative Fähigkeit aggressiver nutzen und sich darauf verlassen, dass sie schneller wieder aufgeladen wird.“

Am stärksten ging es Symmetra an den Kragen. Der Photonenprojektor erfasst Ziele nicht mehr automatisch, die Reichweite wurde auf zehn Meter erhöht, und die Selbstschussanlage fungiert als Projektil, nicht als aufstellbares Geschütz. Vorbei sind die Zeiten, in denen sie ein Netz aus sechs der nervigen kleinen Dinger auslegen konnte – inzwischen gehen nur noch drei. Der Teleporter ist nicht länger ihre Ultimate, sondern eine normale Fertigkeit. An dessen Stelle tritt eine 15-sekündige Photonenbarriere mit 5,000 Trefferpunkten, “die groß genug ist, eine gesamte Karte abzudecken und zu zerteilen“. Und was für eine massive Energiekuppel das ist, sichtbar von nahezu jedem Punkt aus, egal, wo ihr gerade steht.

Neben Kartenaktualisierungen (etwa Mondkolonie Horizon in Hinblick auf den nächsten spielbaren Charakter) und Bugfixes (Soldier und Zarya können wieder schön die Blizzard-World-Ballons platzen lassen) sind es vor allem zwei Social-Features, mit denen sich dieses Update hervortut. Das Anerkennungssystem ist einfach und ermuntert dazu, andere Leute zu loben. In den Kategorien Sportsgeist, Zusammenspiel und Führungsqualität könnt ihr einen virtuellen Knuddler hinterlassen und erhaltet dafür zusätzliche Erfahrung. Blizzard fasst zusammen:

“Die Anerkennungen können auf der Karriereseite, im Gruppenmenü und auf andere Weisen angesehen werden, sodass ihr auf einen Blick einen Eindruck von euren Mitspielern bekommt. Spieler, die beständig eine hohe Anerkennungsstufe erreichen, erhalten regelmäßig Belohnungen. Wer hingegen negatives Verhalten an den Tag legt oder Sperren erhält, verliert seine Anerkennungen.“

Die neue Gruppensuche ist derweil etwas für Leute, die gern in einem ausgewogenen Team agieren möchten, aber kein solches Team zur Hand haben. Legt fest, welche Rolle ihr im kommenden Match erfüllen und mit welcher Art Spieler ihr über die Map fegen möchtet, und sucht nach entsprechenden Gruppen. Interessanterweise könnt ihr nicht angeben, einen Support-Charakter zu verkörpern, und kurz darauf zu Genji wechseln. Das System nagelt euch auf die zuvor getroffene Entscheidung bzw. Charakterklasse fest.

Apropos: Es gibt keine “Offensiv“- bzw. “Defensiv“-Typisierung mehr. Sämtliche Helden aus den ersten beiden Kategorien im Auswahlbildschirm sind jetzt unter “Schaden“ zusammengefasst. Auch McCree, inzwischen mit der dreifachen Reichweite für seine Ultimate. Unglaublich.

Die Patch-Notes halten sämtliche wichtigen Informationen bereit.

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Sebastian Thor

Contributor

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