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Epic verklagt einen früheren QA-Mitarbeiter, nachdem er den Meteor leakte

Vielleicht in Anlehnung an das kürzliche Meteor-Event in Fortnite drückt Epic Games mit einer Megatonne Gewicht auf einen seiner früheren QA-Dienstleister. Das Unternehmen behauptet, dass Thomas Hannah, einst Tester in der Qualitätssicherung, im April das wahre Ziel des Meteors (im Mai im Rahmen eines In-Game-Events erschienen) durchsickern ließ. Er hätte jemandem Hinweise gegeben, der sie dann bei Reddit in einem mittlerweile gelöschten Beitrag veröffentlichte. Epic Games zufolge habe man “tatsächliche Verluste“ und “irreparablen Schaden“ erlitten, bevor das Unternehmen Hannah am 7. Mai verklagte.

Wie Polygon schreibt, besteht Hannahs rechtlicher Schutzmechanismus in der Angabe, dass er von dem Reddit-Leak keine Kenntnis und nur minimale Kontrolle darüber hatte. Er verneint Epics Behauptungen, bewusst mit jemandem zusammengearbeitet zu haben, um diese Information durchsickern zu lassen. Die Drittperson in dem Fall – Adam DiMarco – löcherte ihn mit Fragen und Schätzungen zum bevorstehenden Event. Hannah selbst hatte keine Ahnung, dass dieser das schlussendliche Meteorziel am 24. April bei Reddit veröffentlichen würde – unter dem Usernamen “internetadam“.

Obwohl viele Spieler aufgeregte Vermutungen anstellten, wo der Meteor einschlagen (und welchen Kartenteil er damit renovieren) würde, schien die Reddit-Enthüllung, dass es den Dusty-Depot-Teil trifft (inzwischen Dusty Divot), dem Enthusiasmus nicht zu schaden. Niemand wusste, ob der Leak überhaupt akkurat war, bis die eigentlichen Geschehnisse im Spiel ihren Lauf nahmen.

Epic möchte nicht nur Schadensersatz für den Verstoß gegen die Verschwiegenheitserklärung, sondern auch die vollen Anwaltskosten erstattet haben. Wenig überraschend verlangt Thomas Hannah, dass der Richter sich dazu entschließt, ihn nicht finanziell zu ruinieren. Nur was ein absurd erfolgreiches Unternehmen einem einzelnen QA-Kontraktor abknöpfen will, das übersteigt meinen Horizont. Es ist nicht das erste Mal, dass Epic so übertrieben streitlustig auftritt: Ein weiterer Fall gegen einen 14-jährigen Fortnite-Cheater steht noch aus, wie PC Gamer hier zusammenfasst.

Man kann nur hoffen, dass diese Verfahren fallen gelassen oder außerhalb des Gerichts beigelegt werden und niemand in den finanziellen Ruin getrieben wird, sein Heim verliert oder anderweitig in Not gerät. Außerdem hoffe ich, dass sich Epics Rechtsabteilung einen Stressball, Sandsack oder große Plüschtiere zum Knuddeln anschafft, da die Entlüftung hier nicht ganz zu funktionieren scheint.

Danke an Polygon für den kompletten Text über Epics Anschuldigungen und Hannahs Verteidigung.

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