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Amy Hennig gründet ihr eigenes Indie-Studio

Amy Hennig, Autorin und einst leitende Entwicklerin der Uncharted-Reihe, die auch an Viscerals eingestelltem Star-Wars-Spiel arbeitete, hat Electronic Arts verlassen, um ihr eigenes Studio zu gründen. Nun, eigentlich hat sie EA schon im Januar den Rücken gekehrt, konnte aber bis gestern, als sie mit unseren Freunden von Eurogamer sprach, nicht ins Detail gehen. Jetzt gründet sie ein kleines Studio und denkt über ein paar VR-Projekte nach. Das Singleplayer-Star-Wars-Spiel, das sie und andere Visceral-Games-Mitarbeiter in Form bringen wollten, liegt seit der Übergabe an EA Vancouver nicht länger in ihrer Verantwortung.

“Also ja, ich mache nichts Star-Wars-Bezogenes“, sagte Hennig. “Wer weiß, was die Zukunft bringen mag, aber dieses Projekt ist nicht mehr in meiner Hand.“

“Ich arbeite unabhängig und bleibe unabhängig“, erzählte sie Eurogamer während der Barcelona-Gamelab-Veranstaltung. “Ich habe gerade mein eigenes kleines Indie-Studio gegründet und beratschlage mich mit einigen Leuten. Hoffentlich kann ich ein paar Leute an Bord holen. Ich hätte liebend gerne ein Unternehmen mit sechs bis acht Mitarbeitern, maximal 15, und würde gern andere Projekte angehen, ein wenig VR-Zeug. Ich konsultiere ein paar VR-Unternehmen und stelle tonnenweise Nachforschungen an, da ich selbst nicht viel gespielt habe.“

EA kündigte die Schließung von Visceral im vergangenen Jahr an und entzog dem Studio das Star-Wars-Spiel (Codename “Ragtag“). Das Projekt entstand unter Hennigs Leitung und sollte ein Uncharted-artiges Singleplayer-Action-Adventure in einem Star-Wars-Setting werden. All das Zeug mit Sonnenzerstörern, Laserrapieren und solchen Sachen. Kurz darauf kamen die Schwierigkeiten während der Produktion ans Tageslicht: Unterbesetzung, Publisher-Druck und die Tatsache, dass Lucasfilm jedes kleine bisschen absegnen musste, das ihr geliebtes Universum betreffen könnte. Einige an der Entwicklung beteiligt gewesene Leute geben Hennig die Schuld und sagen, sie hätte nicht genug ihrer Entscheidungen delegiert (nachlesbar hier in Kotakus Aufarbeitung der Geschehnisse).

Sie hat den Publisher hinter sich gelassen, erzählte unseren Eurofreunden aber auch, dass sie keinen Unmut verspürt.

“Ich komme mit all diesen Menschen aus“, sagte sie. “Ich sehe sogar die Leute aus der Führungsetage als Freunde an. Trotzdem war es eine ungünstige Situation, da ich nie die Möglichkeit der Ankündigung hatte, dass ich nicht bei EA arbeite. Also muss ich dieses Pflaster irgendwann schlicht abreißen – doch ich hatte auch nichts anzukündigen. Es klang so, als sei ich einfach nach Hause gegangen. Aber ich mache all diese Dinge, arbeite an allen möglichen Sachen.“

Hennigs neues Studio steckt noch in der Frühphase und hat nichts angekündigt. Besagtes Star-Wars-Spiel entsteht weiterhin in EAs internem Vancouver-Studio und hat sich seitdem stark verändert, jedenfalls seinem früheren Show-Runner zufolge.

“Das Vancouver-Studio arbeitet an etwas Unterschiedlichem“, sagte Hennig. “Es ist wirklich nicht… Weißt du, sobald man mehr in die Open-World-Richtung geht, wird es ein so anderes Spiel als das, das wir entwickelten. Jeder liebte, was wir machten, und ich würde gern erleben, dass wir es irgendwie wiederbeleben könnten, aber das ist kompliziert.“

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Brendan Caldwell

Contributor

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