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Der australische Senat untersucht Lootboxen in Hinblick auf Glücksspiel

Der australische Senat beginnt mit Nachforschungen zu Mikrotransaktions-gebundenen Lootboxen mitsamt der Frage, ob sie eine Form von Glücksspiel darstellen und inwieweit sie “schädlich sein könnten“. Obwohl die Recherche keinen bestimmten Grundsatz ankratzt, könnte es die künftige Gesetzgebung beeinflussen.

In den vergangenen Jahren machten die virtuellen Kisten weltweit etliche Politiker und Gremien stutzig, ganz besonders nach dem lauten Aufschrei gegen die Lootboxen in Star Wars Battlefront 2. Die belgische Glücksspielkommission erklärte einige Lootboxen zum Glücksspiel und die Landesregierung von Hawaii war ebenfalls besorgt, unter anderem.

Das “Environment and Communications References Committee“ beschäftigt sich nun mit der Frage nach “Gaming-Mikrotransaktionen für zufallsbasierte Items“ und sollte sich am 17. September mit einer Antwort zurückmelden.

Die Bewegung, die das Ganze ins Rollen brachte, nennt laut Kotaku Australia folgende Intentionen:

Das Ausmaß, in dem Gaming-Mikrotransaktionen für zufallsbasierte Items – manchmal “Lootboxen“ genannt – gefährlich sein könnten, mit besonderem Augenmerk darauf:

(a) ob der Kauf zufallsbedingter Items zusammen mit der Möglichkeit, diese Items auf Drittherstellerplattformen zu monetarisieren, eine Art von Glücksspiel darstellt.

Und:

(b) die Angemessenheit des derzeitigen Konsumentenschutzes und regulativen Rahmenkonzepts für spielinterne Mikrotransaktionen zufallsbasierter Items, darunter internationale Vergleiche, Altersvoraussetzungen und die Offenlegung der Gewinnchancen.

Das sind beachtliche Dinge, um sie rechtlich in den Griff zu bekommen.

Was den letzten Punkt angeht: In China müssen Spiele seit Mai 2017 die Gewinnchancen für die Gegenstände in den Lootboxen offenlegen. Während das einige Spiele seitdem weltweit praktizieren, beschränken sich andere auf China. Hoffentlich wird das zum Standard, damit wir alle die lächerlich geringen Gewinnchancen für die begehrten Items vor Augen haben.

Australien bietet den großen Videospielen und ihrem Drumherum stärker Paroli, kürzlich etwa mit einer gegen Valve verhängten Geldstrafe, nachdem das Unternehmen sagte, australische Kunden hätten aufgrund der dortigen Rechtslage kein Rückerstattungsrecht. Auch wenn Australien ewig auf eine Alterseinstufung nur für Erwachsene hinarbeitete (und damit den Jahren seiner zensierten Versionen ein Ende setzte), sind sie vielleicht weniger rechtschaffene Videospielverteidiger als vielmehr besorgte Moralhüter.

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