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Die Immersive-Sim Synther zeigt, wie Deus Ex Mitte der Neunziger ausgesehen hätte

PSX-artige Grafiken mögen derzeit im Trend liegen, aber wir alle wissen, dass die DOS-Ästhetik Mitte der Neunziger den Ton angibt. Texturen, deren Pixelanzahl auf einen Blick erfassbar ist, Color-Banding bei 8-Bit-VGA-Farben, die ihre liebe Mühe mit der Darstellung von Lichtquellen haben, und haufenweise klobige Polygone. Synther vom polnischen Indie-Entwickler Neofuturism erinnert sehr an Deus Ex… wäre es ein paar Jahre vor diesen Schickimicki-3D-Beschleunigern erschienen. Wenn alles nach Plan verläuft, sollte das Spiel noch in diesem Jahr zu haben sein.

Dem Entwickler-Blog bei Game Jolt zufolge trug Synther zuvor den Titel Agent: First Person Hardcore Detective Simulator. Die Änderung erfolgte möglicherweise zum Besten. In einer offenen städtischen Insel voller Ecken und Gassen zum Schnüffeln spielt ihr einen Unternehmensagenten, der einen “Servo-Savant“ fernsteuert (was immer das sein mag), um einen Vertrag in irgendeiner Form zu erfüllen. Gelangt hinein, enthüllt die drei großen Ws (Was, Wer und Wieso), entkommt und lasst euch bezahlen. Es braucht nur eine gefährliche Technodame, die den Look mit dem Klopfen an eurer Cyber-Future-Bürotür komplettiert.


Synther – Trailer – Indie DB

Interessanterweise verspricht Synther ein Augenmerk auf Detektivarbeit, während ihr herumschnüffelt, welche Hinweise zum nächsten Zielpunkt führen. Anders als in den meisten Immersive-Sims ist ein Großteil der Hauptmissionen ebenfalls zufallsbasiert. Das bedeutet, dass ihr den Gegebenheiten wirklich aktiv nachspüren müsst, statt euch auf einen Walkthrough zu verlassen. Die modernen Elemente häufen sich mit der Erwähnung, das Spiel habe “fast Permadeath“ und der ferngesteuerte Körper eine begrenzte Lebensspanne. Schön, also noch eine stetig tickende Uhr neben den üblichen Bedrohungen für eure virtuellen Detektiv.

Die Entwickler listen weitere faszinierende Elemente auf, etwa mit der Angabe, das Spiel nutze “das berühmte Standard-Galactic-Alphabet“, das sicher eine Anspielung auf die Commander-Keen-Serie ist und bereits an anderer Stelle auftauchte. Obwohl man dieses Alphabet erlernen und es direkt lesen kann, übersetzt es euer kleiner Handcomputer offenbar zurück ins Englische. Eine ungewöhnliche Designentscheidung, aber sehr nachsichtig mit Blick auf die Neunzigerjahre. Ich kann daran nichts Schlimmes erkennen, bedenkt man die Spielästhetik.

Synther ist anscheinend für einen Release im vierten Quartal 2018 angesetzt, veröffentlicht vom polnischen Publisher Fat Dog Games. Ihr könnt das Spiel bei Steam auf eure Wunschliste verfrachten.

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