Die 50 besten Shooter für den PC Die 50 besten Strategiespiele für den PC

Capcom äußert sich zur dürftigen Performance in Monster Hunter World

Die ersten Eindrücke zur PC-Performance von Monster Hunter World sind bislang nicht unbedingt bahnbrechend, vorsichtig ausgedrückt. Nicht nur haben die besten derzeit verfügbaren Grafikkarten mit 60 FPS und einer 1920×1080-Auflösung auf maximalen Einstellungen zu kämpfen – auch das Spiel selbst stürzt ab. Sehr oft.

Einige dieser Probleme sind hoffentlich mit Tag-eins-Grafikkartentreibern und solchen Dingen aus der Welt. Noch hat Monster Hunter World bis zum Release am 9. August Zeit. Drücken wir sämtliche Daumen und Zehen, dass sich die Lage bis dahin bessert. Andere Probleme sind wahrscheinlich auf andere Gründe als eine zu schwache Grafikkarte zurückzuführen, nachdem Capcom inzwischen die hohen CPU-Anforderungen bestätigt hat.

In einem Reset-Era-Thread mit frühen Eindrücken zum Spiel äußerte sich William Yagi-Bacon, Capcoms USA Vice President of Digital Platforms and Marketing, zum Thema, und zwar folgendermaßen:

“Zum Umgehen des zwischenzeitlichen Ladens während des laufenden Spiels lädt MHW den kompletten Level in den Speicher. Neben dem Laden der Assets in den Speicher erfasst es Monsterinteraktionen, den Gesundheitsstatus, Änderungen der Umwelt/Objekte […] Es berechnet die Kollisionserkennung und Physiksimulation und eine Reihe hintergründiger Telemetrie, die man nicht sieht, aber CPU-Kraft erfordert. Das erfolgt zur Unterstützung jeglicher GPU-Rechenaufgaben.“

“Die MT-Framework-Engine ist schon seit einer Ewigkeit im Einsatz und verrichtet gute Arbeit dabei, CPU-Zyklen und die Last auf sämtliche verfügbaren Kerne und Threads zu verteilen. Die Engine an sich ist optimiert für x86-CPU-Befehlssätze, in höchstem Maß skalierbar und plattformunabhängig, solange die Plattform den x86-Befehlssätzen entspricht.“

Das erklärt zum Teil, wieso Capcom eine von Intels Gen-Coffee-Lake-CPUs der achten Generation empfiehlt – die Quad-Core-Intel-Core-i3-8350, um präzise zu sein -, da diese gegenüber ihren Vorläufern deutlich besser im Multitasking und bei all den unbemerkten Vorgängen sind, die für CPUs so anfallen. Möglich ist das dank der Erhöhung ihrer CPU-Kerne: Die Core-i3-Exemplare haben doppelt so viele Kerne wie ihre Gegenstücke aus der siebten Generation, während Intels aktuellste Core-i5- und Core-i7-Modelle mit sechs Kernen statt der üblichen vier bestückt sind. Trotzdem habe ich Monster Hunter World mit einer der Coffee-Lake-CPUs gespielt – dem Core i5-8600K – und war nicht allzu beeindruckt von der dargebotenen Performance.

Weiterhin interessant ist, dass Capcoms AMD-CPU-Empfehlung der Ryzen 5 1500X ist, nicht der Ryzen 5 2600 / 2600X aus diesem Jahr. Traditionell sind AMD-CPUs im Multitasking deutlich stärker als ihre Intel-Gegenstücke, weshalb AMD-Nutzer hier vielleicht die besseren Voraussetzungen haben.

Abschließend noch einmal: Diese Performance-Hänger könnten bis zum Launch am 9. August ausgebügelt sein. Da wir nun wissen, dass das Spiel jedes Level in den Speicher eures PCs lädt, stehen definitiv weitere Tests an, um herauszuarbeiten, ob schnellerer Arbeitsspeicher irgendeinen Einfluss auf das Spielgeschehen nimmt. Warten wir es ab.

verschlagwortet mit , , , .

Wenn Sie auf unsere Links zu Online-Shops und einen Kauf tätigen, erhalten wir ein paar Cent. Infos dazu finden Sie hier.

Who am I?

RPS UK

Contributor

More by me

Support RPS and get an ad-free site, extra articles, and free stuff! Tell me more