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Godhood ist ein Old-School-Götterspiel von den Reus-Entwicklern

Das von Renowned Explorers und – noch wichtiger – dem Reus-Studio Abbey Games entwickelte Godhood hält genau, was sein Name verspricht. In vorsichtiger Anlehnung an Populous spielt ihr eine unsichtbare Gottheit und führt euren Stamm mit indirekten Mitteln zur Herrschaft. Ihr schürt, stupst und manipuliert, sagt ihnen aber nie direkt “Geht hierher und erstecht diese Kerle“, selbst wenn andere Götter auf eurem heiligen Boden zu posen beginnen. Wie schade, dass es nicht vor 2019 erscheint, da wir schon lange kein gutes Donner-und-Blitzlichtgewitter-Götterspiel mehr hatten.

Abbeys früheres Reus folgte oberflächlich einem ähnlichen Ansatz. In der Rolle eines gewaltigen Riesen ändert ihr die Beschaffenheit des Landes und formt die Natur, um die Menschheit in eine ausgeglichene und gedeihende Existenz zu führen. Godhood scheint auf diesem Konzept aufzubauen. Obwohl ihr die Welt nicht umgestalten könnt, lassen sich die Einwohner anstupsen, eurem Willen zu folgen. Ihr entscheidet, welche Monumente sie errichten, welche Rituale sie vollführen und wie sie euch am besten verehren, aber vermutlich lasst ihr keine Vulkanausbrüche vom Stapel.

Obwohl keine völkermörderischen Handlungen in weltentrennendem Zorn auf dem Programm stehen, gibt es Konflikte. Anscheinend müsst ihr rivalisierende Gottheiten im rituellen Kampf besiegen. Es geht nicht nur darum, anderen Leuten eins über den Kopf zu ziehen (eure Anhänger können den Sieg auch mit Überzeugung oder Furcht erringen), aber es besteht immer die Möglichkeit, die Feinde einfach niederzukämpfen. Überhaupt, wenn Macht vor Recht geht, muss der Allmächtige der Gerechteste von allen sein. Besonders wenn euer Stamm Katzen verehrt – wer würde sich mit dem anlegen?

Abbey versorgt uns weiterhin mit kleinen Andeutungen, wie die übergeordnete Struktur von Godhood funktioniert, und verspricht eine handlungsgetriebene, mit Wiederspielwert im Hinterkopf entworfene Kampagne. Es wird interessant zu sehen sein, wie das Studio die feineren Strategieaspekte anpackt, wenn ihr die meiste Zeit eine passive Rolle spielt. Ohne die Fertigkeit, göttliche Wunder zu wirken, erinnert das ein bisschen an die Majesty-Serie, in der ihr eure Truppen führt, indem ihr Zielpersonen mit Kopfgeldern verseht. Im Genre der Echtzeitstrategie gibt es eine Menge unerkundetes Terrain, schön also, dass Godhood ein wenig am Rand des Kriegsnebels herumstochert.

Das Spiel erscheint im Laufe des kommenden Jahres. Während der Wartezeit steht die offizielle Webseite hier zur Verfügung.

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