Russian Subway Dogs dreht sich genau um das, was der Name verspricht

Russian Subway Dogs ist eines dieser langsam vor sich hinschwelenden Herzensprojekte, die ich seit der Ankündigung verfolge. Das von den They-Bleed-Pixels-Schöpfern Spooky Squid entwickelte Punktejagdspiel dreht sich um die (sehr realen) Hunde, die Tag für Tag in Moskaus U-Bahn-System nach Futter suchen. Bären, Elche, mürrische alte Großmütter und eine Menge Wodka sind ebenfalls mit von der Partie, und falls euch die Hingezogenheit zu Hunden fehlt, ja, ihr könnt auch als Proletaricat spielen. Oder als einer diverser Gastcharaktere aus der Indie-Sphäre. Nach jahrelanger Entwicklung ist es kürzlich endlich erschienen.

Trotz des Rennens, Springens und niedlicher 16-Bit-artiger Sprites wäre es falsch, Russian Subway Dogs einen Platformer zu nennen. Die einzigen Plattformen bezeichnen die Flachbahn, in der das Spiel angesiedelt ist. Ihr spielt einen Hund (oder etwas anderes) mit einem flotten Hut, bellt Pendler in der Hoffnung an, dass sie aus Angst ihr Essen oder Trinken fallen lassen, und all das, während ihr Nebenmissionen von der Proletaricat erfüllt. Jongliert Wodkaflaschen für Punkte, verkettet Aktionen zu Kombos, setzt Bären in Brand (leider ohne Screen-Shake-Effekt) und… bekämpft anscheinend Baba Jaga?

Wie der Trailer andeutet, gibt es tonnenweise Gastcharaktere, darunter KC Greens berühmter “This is Fine“-Hund, benutzt unter voller Genehmigung. Das Clawed Girl aus They Bleed Pixels ist nun ein Welpe (und hat ein paar ihrer unheimlichen Feinde im Schlepptau), der Cyberpunk-Shiba-Hund aus VA-11 Hall-A ist dabei, ebenso wie die mystische Ziege Uay Chivo aus Guacamelee, die aber eine Ziege und kein Hund ist. Spooky Squid verbrachte einen Großteil der vergangenen Jahre damit, coole Leute zu fragen, ob sie schräge russische Hunde in einem Spiel sein wollen, und (natürlich) sagten alle Ja. Wer würde das nicht tun?

Russian Subway Dogs ist für 12,50 Euro bei Steam und Itch zu haben.

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