Rusts neues Bandit-Town-Update bringt mehr NPCs und einen Server-Wipe

Es ist ein unheimlicher Tag für den darwinistischen Survival-Sandbox-Shooter Rust. Zum ersten Mal seit langer Zeit starten alle Leute von vorn. Das aktuelle Update – das übrigens eine komplett neue NPC-betriebene Stadt implementiert – erscheint in Begleitung eines allgemeinen Server-Wipes. Klans müssen sich erneut herausbilden, angefangene Projekte bei null beginnen und der Ruf muss wiederhergestellt werden. Es ist Anarchie da draußen und Rust-Spieler wollen es bestimmt gar nicht anders haben. Die umfangreichen Patch-Notes versorgen euch mit den wichtigen Informationen, anbei die Zusammenfassung.

Während das im Mai hinzugekommene wissenschaftliche Gelände eine waffenlose Zone ist, nimmt es Bandit Town mit den Regeln nicht so genau. Ihr dürft eure Waffen in dieser sumpfigen kleinen Enklave behalten (jedenfalls außerhalb des Casinos), aber Gewalt ist trotzdem nicht gern gesehen. Wer den Ort aufmischen und um sich feuern will, wird vermutlich von gepanzerten NPC-Wachen getötet, auch wenn diese gegenüber den automatischen Geschützen die geringere Bedrohung darstellen. Die Wachen scheren sich jedoch keinen Deut darum, was ihr draußen treibt, also stolpert ruhig hinein, falls ihr anderswo auf der Fahndungsliste steht.

Bandit Town ist ein stärker kapitalistisch geprägter Ort. NPC-betriebene Läden verkaufen anderweitig nicht herstellbare “Schwarzmarkt“-Waffen und ihr könnt Items im Tausch gegen Scrap anbieten. Außerdem gibt es ein Casino für Leute mit Geld (oder Scrap), denn wer würde sein Vermögen nicht beim Glücksspiel riskieren? Das dürft ihr beim Roulette tun, in der Hoffnung, ein wenig mehr Cash einzustreichen, aber die Entwickler gestehen aufrichtig ein, dass die Chancen eher zugunsten des Hauses ausfallen. Sie denken zudem über die Implementierung von Poker nach, wohlweislich, zu welchen Schusswechseln das führen wird.

Auch die KI hat einige Streicheleinheiten bekommen. NPCs im Allgemeinen sind weniger fehlerhaft, wählen ihre Kampfziele besser und fallen seltener durch den Boden. In der Military-Tunnels-Zone gibt es zudem ein paar neue Wachen der wissenschaftlichen Fraktion. Angesichts ihrer guten Ausrüstung wollt ihr vielleicht nicht nur mit einem Gebet und einem spitzen Stock hineinstürmen. Tiere sollten sich ebenfalls ein wenig besser verhalten und ihre KI stupst sie nun in Richtung bevorzugter Umgebungen, statt sie blind herumwandern zu lassen.

Weitere Änderungen betreffen die Spawn-Punkte für das RHIB-Boot. Sie sind sehr selten (nur eine Handvoll pro Server), aber der schnellste und sicherste Weg für Reisen auf dem Wasser. Ein begehrter Preis, den euch nicht wenige Leute abluchsen wollen. Ein neuer Compoundbogen ist herstellbar und ermöglicht das Aufladen eines mächtigen Einzelschusses, allerdings nur, wenn ihr dabei stillsteht. Es gibt noch hier und da ein paar Anpassungen, doch vielleicht wollt ihr einfach nur herumlaufen, erkunden und so herausfinden, was sich getan hat. Falls nicht, erledigen das die Patch-Notes, bevor ihr auf den frisch aufgesetzten Servern startet.

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