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The Bard's Tale Trilogy Remaster: Ab nächster Woche dürft ihr ein paar altbekannte Kerker säubern

So aufregend inXiles kommender Rollenspielknaller The Bard’s Tale 4 auch aussehen mag, ist es doch erfreulich, dass das Studio die Wurzeln der Serie nicht vergessen hat. Vor dem Erscheinen der modernen Fortsetzung, bringen sie remasterte Versionen der ursprünglichen drei Interplay Dungeon-Crawler aus der DOS-Ära unter die Fans. Mitsamt neuer Grafiken,
neuer Animationen und mehr Freiraum durch ein moderneres, hochauflösendes Benutzerinterface, wird das erste remasterte Spiel der The Bard’s Tale Trilogie am 14. August das Licht der Welt erblicken. Die anderen beiden Ableger könnt ihr zum Jahresende erwarten.

 

 

Die The Bard’s Tale – Trilogie folgt vornehmlich den Traditionen der ursprünglichen Reihe aus den 80er Jahren. Aber die Entwickler von inXile dachten sich, wenn sie schon mal dabei sind, können sie der Umsetzung gleich einige Verschönerungen verpassen. Beispielsweise zeichnen alle drei Teile automatisch Karten mit, erlauben die Auswahl zwischen einem
Recken und einer Heldin und ermöglichen die Übernahme alter Speicherstände ohne großes Gefummel. Leidensfähige Rollenspieler erfreuen sich derweil am Legacy-Modus, der sich an die Regeln aus den 80er Jahren hält. Augenscheinlich war die Neuumsetzung der Trilogie ein Mordsunterfangen, denn vom ursprünglichen Source Code war keine einzige Zeile erhalten geblieben, was die Programmierer zum Reverse-Engineering mehrerer Fassungen zwang.

 

Das war keine Premiere für inXile, denn auch bei der Neuauflage von Wasteland 1 und 2 ging man so vor, wobei der Nachfolger eine programmiertechnisch direktere Fortsetzung war, als das Studio erwartet hatte. Obwohl in Sachen Remaster nicht annähernd so aufwändig wie The Bard’s Tale Trilogy, nahm man sogar den Handlungstext, der zwecks Kopierschutz in die Spielanleitung kopiert wurde, und fügte ihn komplett in die Narrative der Neuauflage ein. Die Grafiker zeichneten sogar einige der Grafiken neu, behielten dabei jedoch den für DOS typischen EGA-Stil bei. Für Kenner moderner Rollenspiel-Benutzeroberflächen geht es nach wie vor um ein Spiel mit harter Lernkurve, doch führt kein anderer Weg näher an das ursprüngliche Spielerlebnis heran.

Der erste Ableger der The Bard’s Tale – Trilogie erreicht Steam und GOG schon nächste Woche zum Preis von 15 USD –  bei uns in Europa vermutlich für 15 Euro. Die anderen beiden Titel, die im Preis enthalten sind, rücken im Herbst und im Winter nach. Schon etwas früher, nämlich am 18. September, gibt sich das brandneue The Bard’s Tale 4: Barrows Deep die Ehre.

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Denis Brown

Contributor

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