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Bethesda beantwortet Fragen zu den Eigenschaften von Fallout 76 inklusive den Anti-Frust-Systemen

Im Laufe der QuakeCon 2018 tröpfeln immer mehr Informationen zu Bethesdas Spielen über den Äther. Im Speziellen zum post-apokalyptischen Multiplayer-Survival-RPG Fallout 76. Die E3-Präsentation ließ viele Fragen offen, doch letzte Nacht beleuchteten Gary Steinman, Todd Howard, Jeff Gardiner und Chris Meyer Einzelheiten zu den unbekannten Faktoren, einschließlich Spielerfortschritt und Anti-Frust-Maßnahmen.

Auf Bitte von Steinman, dem stellvertretenden inhaltlichen Regisseur, ging Game Director Howard im Rahmen der Frage-Antwort-Runde direkt auf eine übergeordnete Frage ein, die seit der E3 in den Köpfen der Fans herumschwirrt: Wie viel Fallout steckt im neuen Fallout?  „Ich denke, dass 80% davon das Fallout sind, das Fans gewohnt sind. Die anderen 20% sind wirklich anders“, lautete die Antwort.

Offenbar hängen diese Prozentsätze davon ab, was man von der Serie erwartet. Doch im Laufe des Panels ging es noch tiefer in die neue Materie. Zuerst wurde das Perk-System behandelt, das jetzt in Form von Karten daher kommt, die man jeder Fähigkeiten zuweisen darf, sowie durch Strahlung verursachte Mutationen, die sowohl einzigartige Fähigkeiten als auch signifikante Nachteile bringen. Eine Einführung in das Thema im Vault-Tec-Stil findet ihr hier:

Das Entwicklerteam, das die Bonuskarten ausgearbeitet hat, erklärte, dass man nach einem Level Up aus einer Auswahl von Karten wählen und mehrere Karten stapeln darf, um vorteilhaftere Fähigkeiten zu bilden. Bemerkenswert ist, dass das Spiel keine Level-Obergrenze hat, aber die Statuswerte nicht über Stufe 50 hinauswachsen. Stattdessen wird der Spieler motiviert, anhand neuer Perk-Karten mit den Fähigkeiten zu experimentieren. Zufällige Kartenpakete, die in bestimmten Abständen verteilt werden, ermutigen die Spieler zusätzlich, abseits ihrer üblichen Stärkungsstrategie zu denken und neue Dinge auszuprobieren. Alle Perks sind jederzeit veränderbar, auch wenn das Menü das Spiel nicht pausiert. Vor dem Anpassen sollte man also am besten eine sichere Position einnehmen.

Das Entwicklerteam, das die Bonuskarten ausgearbeitet hat, erklärte, dass man nach einem Level Up aus einer Auswahl von Karten wählen und mehrere Karten stapeln darf, um vorteilhaftere Fähigkeiten zu bilden. Bemerkenswert ist, dass das Spiel keine Level-Obergrenze hat, aber die Statuswerte nicht über Stufe 50 hinauswachsen. Stattdessen wird der Spieler motiviert, anhand neuer Perk-Karten mit den Fähigkeiten zu experimentieren. Zufällige Kartenpakete, die in bestimmten Abständen verteilt werden, ermutigen die Spieler zusätzlich, abseits ihrer üblichen Stärkungsstrategie zu denken und neue Dinge auszuprobieren. Alle Perks sind jederzeit veränderbar, auch wenn das Menü das Spiel nicht pausiert. Vor dem Anpassen sollte man also am besten eine sichere Position einnehmen.

Bethesda zeigte zudem ein wenig vom Fotomodus, der Hoffnungen auf einen umfassenden Fotojournalismus schürt, zumal man anhand dessen die Veränderungen des Charakter-Outfits wunderbar dokumentieren kann, sei es Haare, Kleidung oder Geschlecht.

Nun, da nicht jeder die gleiche Freude an Fotografie teilt, erklärte man im Panel weiterhin, wie Frustmomente verhindert werden sollen. Man darf Spieler beispielsweise komplett ignorieren, blockieren sowie im lokalen Voice-Chat dämpfen. Allerdings greifen auch gewisse Mechanismen im PVP.

Wenn man zum ersten Mal auf einen anderen Spieler schießt, verursacht man nicht übermäßig viel Schaden, bis der andere Spieler reagiert. Erst wenn beide Kontrahenten aktiv teilnehmen, bricht ein richtiger Kampf aus. Spieler mit höherem Level profitieren nur wenig davon, wenn sie schwächere Spieler auf niedrigerem Level besiegen. Wenn jemand getötet wird, ohne einen Gegenangriff zu starten, wird sein Mörder zu einem „gesuchten Straftäter“. Der Mörder erhält keine Belohnung für das Töten des wehrlosen Spielers.  Stattdessen wird ein Kopfgeld auf seinen Kopf ausgesetzt. Andere Spieler können seinen Standort auf der Karte sehen, und wenn er ums Leben kommt, muss der Mörder das Kopfgeld aus eigener Tasche aufbringen. „Wir haben Arschlöcher zu interessanten Spielinhalten gemacht“, resümierte Howard.

Ein weiterer großes unbekannter Faktor ist das Thema Atomwaffen, die Spieler finden und explodieren lassen können, um anderen Spielern, ihren Gebäuden und der Umgebung zu schaden. Ihr Einsatz erschafft ein kleines Ödland innerhalb eines Ödlands, mit neuen Feinden und Belohnungen. Doch während die Anti-Frust-Maßnahmen vorteilhaft klingen, schaffen diese heftigen Waffen womöglich weitere Probleme. „Nukes sind sehr cool“, begann Steinman. „Atomwaffen sind total cool“, stimmte Entwicklungsdirektor Meyer zu. Klar, die beiden behaupten  das im Rahmen der Spielmechanik. Aber es scheint der recht einfachen Botschaft Fallouts zu widersprechen, dass ein Atomkrieg katastrophale Folgen hat. Die Diskussion schlug in eine ähnliche gleiche Kerbe wie das E3-Video mit dem Titel „Atomics For Peace:“

Abseits davon kann man seine Häuser nachbauen, um sie auf simple Weise neu zu bauen, wenn sie von einer Atombombe getroffen werden, oder schlicht um sie an einen anderen Ort zu bewegen. Tatsächlich meinte Howard sogar, dass es beim Zerstören der Gebäude weniger darum ginge, die harte Arbeit des Gegenüber zu Staub zu verwandeln, als eher dem Frust entgegenzuwirken. Ohne Zerstörungsoptionen könnten Spieler ihre Gegner einsperren, ohne dass diesen eine Fluchtmöglichkeit offenstünde.

Genauso ist das Sterben in Fallout 76 keine furchterregende Strafe. Durch den Tod verliert man seinen für den Bau nützlichen Müll, aber keine anderen Gegenstände. Darum ist es vorteilhaft, alle wertvollen Handwerksmaterialien zu lagern, bevor man ein gefährliches Gebiet erkundet. Bei einem Abnippeln samt größerem Verlust sollte es aber auch nicht allzu schwierig sein, die eigenen Ressourcen durch Plündern wieder aufzubauen. Respawnen ist zudem kostenlos, es sei denn, man möchte es als eine schnelle Reisegelegenheit verwenden, denn das kostet etwas, abhängig davon, wie weit man reisen möchte.

Solltet ihr besonders darauf erpicht sein, all diese neuen Features selbst auszuprobieren, dann freut euch nicht zu früh. Obwohl die Beta im Oktober beginnen wird, betonte Howard, dass es sich um einen signifikanten Stresstest handeln würde. „Es wird Fehler haben“, versprach er. „Da sind wir uns ziemlich sicher. Mach dich bereit. „(Um ehrlich zu sein, er versprach auch, dass das Team diese Fehler schnell beheben würde.)

Fallout 76 erscheint am 14. November und wird nur über Bethesda.net verfügbar sein.

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Denis Brown

Contributor

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