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Vives Abo-Service ist demnächst über Oculus Rift verfügbar

Vor ein paar Wochen noch widerlegte HTC anhand von rekordverdächtigen Verkaufszahlen des Vive Headsets die hartnäckige Behauptung, virtuelle Realität würde einen bitteren Tod sterben. Doch nun folgt ein Schritt, der durchaus nach Verzweiflung riecht, denn HTC kündigte an, den Viveport-Abo-Service in Kürze auf dem rivalisierenden Oculus Rift System anzubieten. Wer gewinnt das Rennen um die VR-Dominanz? Ihr entscheidet!

Mit dem für den 4. September geplanten Launch hofft HTC, das potenzielle Publikum gleichermaßen auf Entwicklerseite wie auch bei den Endanwendern zu verdoppeln, so dass alle auf das Beste beider Welten zurückgreifen können . Alles, was Entwickler dafür tun müssen, ist sich dafür entscheiden, die Oculus Rift-Unterstützung zu aktivieren. Danach erscheint Rift als „kompatibles Headset“ in der Liste der Viveport-Einträge.

Das klingt alles gut und schön und dürfte zweifellos ein nettes Extra für Rift-Besitzer sein. Es deutet jedoch darauf hin, dass Viveport nicht annähernd so viel Umsatz macht wie erhofft, und dass Vive-Besitzer nicht besonders begeistert von dem sind, was ihnen geboten wird – trotz Rekordverkäufen der Hardware.

Nur zum Auffrischen: Viveport ist Vives dedizierter globaler Online-Shop für alles, was VR angeht. Natürlich bleibt es jedem überlassen, weiterhin Vive-Spiele bei anderen Dienstleistern wie etwa Steam zu erwerben, aber Viveport ist der beste Ort, um alle anderen nützlichen Anwendungen zu finden, für die man sein VR-Headset verwenden möchte, wie zum Beispiel Reisen in entfernte Ecken der Welt, ohne das heimische Wohnzimmer zu verlassen. Oder für künstlerische Beschäftigungen mit Apps wie Google Tilt Brush. Zudem gibt es noch ein ordentliches Angebot an Spielen, aber der Shop ist eher eine Anlaufstelle für die Ready Player One: Oasis Beta oder Spider-Man Homecoming VR Apps und Ähnliches.

Viveport ist auch der Name des Abo-Service von Vive, der zahlenden Kunden ermöglicht, aus einer vorbestimmten Auswahl an Apps und Spielen bis zu fünf kostenlose Titel pro Monat auszuwählen. Das Abo kostet derzeit 5,99 Euro pro Monat. Allerdings wird mit keiner Silbe erwähnt, ob Oculus-Besitzer den gleichen Betrag zahlen müssen, oder ob ihre Viveport-Gebühr aufgrund einer geringeren Anzahl an kompatiblen Titeln geringer ausfällt.

So oder so stehen wir vor einer faszinierenden Entwicklung im Wettbewerb um das beste VR-Headset, und es wird interessant zu beobachten, wie viel Zuspruch der Service bekommt, wenn er nächsten Monat startet.

Wenn Sie auf unsere Links zu Online-Shops und einen Kauf tätigen, erhalten wir ein paar Cent. Infos dazu finden Sie hier.

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Denis Brown

Contributor

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